Das richtige Putztuch für glatte Oberflächen

Deshalb reinigen Microfasertücher besonders gut

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Viele schwören auf sie, wenn es ums Wischen oder Fensterputzen geht: Microfasertücher. Aber woran liegt es, dass diese Tücher bei einigen Aufgaben so gut funktionieren?

Putzlappen ist nicht gleich Putzlappen. Besonders bei glatten Flächen, wie etwa Fensterscheiben oder anderen Glasflächen, werden vor allem Microfasertücher empfohlen. Dies liegt an der besonderen Beschaffenheit des Putztuchs:

„Die Fasern eines Microfasertuchs sind dreimal feiner als Baumwollfasern und sind sogar 60-mal feiner als das menschliche Haar.“

Viel Oberfläche, viel Platz für Schmutz

Bei der Benutzung des Microfasertuchs kommen also ganz viele kleine Fasern zum Einsatz. Dabei gilt: Je mehr kleine Fasern vorhanden sind, desto größer ist die Oberfläche, die Schmutz oder Staub aufnehmen kann.

Zudem werden die winzigen Fasern im Herstellungsverfahren noch zusätzlich aufgeraut. Sie brechen dadurch auf und die Oberfläche wird noch mal größer; die Aufnahmefähigkeit von Schmutzpartikeln wird weiter erhöht.  

Eine Besonderheit von Microfasertüchern ist, dass das Tuch aufgrund der Beschaffenheit Schmutz nur äußerlich festhält. Dieser dringt nicht in die Fasern ein.

Wie pflegt man Microfasertücher?

  • Textilien mit Microfasern sollten nicht im Schonwaschgang gewaschen werden. Grund: Die feinen Fasern lösen sich dadurch mehr.
  • Übrigens: Microfasertücher sind mit bis zu 60 Grad waschbar.
  • Da beim Waschen der Microfasertücher Mikroplastik aus dem Stoff gelöst werden kann, sollte man die Microfasertücher nur in einem Waschbeutel waschen. Dieser kann die losgelösten Microfasern auffangen. Mittlerweile gibt es auch spezielle Filter für die Waschmaschine.

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