Auf einem Tisch steht ein Glas Rotein, eine Schale mit Gebäck, eine Schüssel mit Klößen, im Hintergrund ist unscharf ein Weihnachtsbaum zu erkennen. (Foto: Colourbox, Syda Productions)

Essen und Trinken an den Feiertagen

Standpunkt: Haut rein!

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Rund um die Feiertage wird viel gegessen und getrunken. Kein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben, meint SWR-Umweltredakteur Dominik Bartoschek.

Hier ein Glühwein, Süßigkeiten, Raclette. Das Essen in der Zeit zum Jahresende ist meist viel zu fett, viel zu süß, viel zu schwer und viel zu viel. Bei manch einem regt sich da das schlechte Gewissen. Völlig zu Unrecht!

Standpunkt von Dominik Bartoschek

Dominik Bartoschek, SWR Umwelt und Ernährung (Foto: SWR, SWR)
Dominik Bartoschek SWR

Eine gute, gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Diesen Satz unterschreibe ich sofort! Ich finde aber auch: Gerade in der Weihnachtszeit kann man diesen Satz getrost mal vergessen. Und zwar ausdrücklich, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben und ohne Angst vor ein paar Zusatzkilos auf den Hüften.

Ferien für den Selbstoptimierungswahn!

Die kommen nämlich bestimmt nicht von Lebkuchen, Glühwein und Co. Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen hat das mal sinngemäß so gesagt: Wir nehmen nicht von dem zu, was wir zwischen Weihnachten und Silvester essen, sondern von dem, was wir zwischen Silvester und Weihnachten essen.

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Und da hat er vollkommen recht. Nicht ein paar Tage am Ende des Jahres entscheiden über unser Gewicht. Sondern es sind die restlichen Tage des Jahres! Wer sich elfeinhalb Monate ausreichend bewegt, einigermaßen gesund und ausgewogen ernährt, kann dann auch mal problemlos über die Stränge schlagen.

Feiertage sind kein Dauerzustand

Und das nicht nur, weil es nicht schadet. Sondern auch, weil es mal ganz heilsam sein kann! Weil wir endlich mal diesen ganzen Optimierungs-, Schlankheits- und Fitness-Wahnsinn hinter uns lassen können, der ja auch ganz schön unter Druck setzen kann. Und stattdessen erkennen, dass gutes Essen, Genuss, Freude und Geselligkeit gut für die Seele sind. Und die wiederum ist mindestens so wichtig für unser Wohlbefinden wie Kalorienzählen oder Sport treiben — wahrscheinlich sogar ein kleines bisschen wichtiger.

Klar, das sollte nicht zum Dauerzustand werden. Aber das ist Weihnachten ja zum Glück auch nicht. Sondern es ist eine besondere und begrenzte Zeit im Jahr. Und das darf dann auch unser Körper ruhig mal merken.

 

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