Nachts Finger weg vom Kühlschrank

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WANN man isst, ist für einen gesunden Stoffwechsel genauso wichtig, wie WAS man isst. Idealerweise essen wir uns am Morgen und Nachmittag satt. Das Abendessen dagegen sollten wir uns öfter verkneifen oder wenigstens klein halten. Denn wer das Abendessen ausfallen lässt und nachts nicht den Kühlschrank plündert, verbessert seinen Blutzucker, hat offenbar weniger chronische Erkrankungen und nimmt besser ab. Das belegen aktuelle Untersuchungen.

Hand greift nachts in den Kühlschrank (Foto: SWR, Foto: Sabine Schütze)
Nächtliche Fress-Attacke Foto: Sabine Schütze

Mit üppigen warmen Mahlzeiten am Abend und nächtlichen Fress-Attacken bringen wir unseren Hormonhaushalt und damit unseren Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander. Bevorzugt nachts baut der Körper unseren Wohlstandsspeck ab. Allerdings nur, wenn er 12 Stunden lang keinen Kaloriennachschub hatte. Das ist auch der Grund, warum Intervallfasten so gut funktioniert. Morgens steigt nämlich der Blutzuckerspiegel weniger extrem an als abends.

Grundsätzlich sollten wir also eher auf die Uhr, statt auf die Waage schauen; - es sei denn, es ist Wochenende. Dann überwiegt das Glücksgefühl, gemütlich mit Freunden zu essen, sowieso und unser Biorhythmus kann uns mal egal sein.

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