Salat, rote Beete (Foto: Colourbox)

Mit Salat gegen Depressionen

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Ein gesunder Darm sorgt für einen gesunden Menschen. Das belegen immer mehr Forscher.

Wer sich hauptsächlich pflanzlich ernährt, also viel Gemüse und Obst isst, der vermeidet Depressionen. So eine australische Studie. Eine amerikanische Untersuchung dagegen belegt, dass eine rein vegetarische Ernährungsweise das Depressionsrisiko erhöht, interessanterweise nur bei Männern.

Das zeigt meines Erachtens ziemlich deutlich, dass für einen gesunden Menschen, nicht nur körperliche Vorgänge wichtig sind, sondern dass es auch eine "Kopfsache" ist.

Salatteller mit Garnelen (Foto: SWR, Foto: Sabine Schütze)
Salat mit Garnelen Foto: Sabine Schütze

Pflanzliche Vollwertkost mit Ausnahmen

Die Australier mögen durchaus recht haben, dass unsere Lebensmittelauswahl mehr Einfluss auf eine depressive Entwicklung hat, als körperliche Beschwerden, Schlaf und Bewegung. Ihr Rat lautet deshalb Vollwertkost. Damit ist eine pflanzenbasierte Kost gemeint: möglichst viel Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte. Das bringt reichlich Ballaststoffe, und die sorgen für einen gesunden Darm. Und einen gesunden Darm wiederum haben die Forscher als bestes Mittel gegen Depressionen identifiziert. - Ist im Darm alles in Ordnung, ist es der Mensch eigentlich auch. Denn ein gesundes Verdauungsorgan beugt vielen anderen Krankheiten vor.

Und die vielen Salate einer Vollwertkost stürzen die Männer vielleicht nicht ins seelische Verderben, wenn sie ab und zu mal das essen, worauf sie wirklich Lust haben. Bei den meisten dürfte das immer noch ganz klischeehaft das typische Steak sein, in das sie ihre Zähne schlagen können.

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