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Käsespätzle, Linsen mit Spätzle oder Spätzle mit Soß' - die schwäbische Nudel ist sehr beliebt. Im Fertigprodukt stecken aber oft Eier aus Bodenhaltung, kritisiert die Zeitschrift Ökotest.

Spätzle selber machen kostet Zeit. Darum gibt es wahrscheinlich auch so viele frische Spätzle zu kaufen im Supermarkt oder Discounter. Das Verbrauchermagazin "Öko-Test" hat sich 20 frische Spätzle genauer angeschaut. Kritik gibt es vor allem an den verwendeten Eiern.

Die meisten Fertig-Spätzle werden mit Eiern aus Bodenhaltung gemacht

In fast allen getesteten Produkten werden Eier aus Bodenhaltung verwendet - die schlechteste Haltungsform, die wir in Deutschland haben. Nur in zwei von 20 Packungen waren Eier aus Freilandhaltung verarbeitet, ein Mal Bio-Eier. In dem Fall musste das aber auch so sein, denn es waren auch Bio-Spätzle.

Verbraucher können sich sicher sein: Überall, wo nicht explizit Freiland oder Bio draufsteht, ist in der Regel Bodenhaltung drin. Denn sobald ein Hersteller teurere Rohstoffe verwendet, nutzt er das für die Vermarktung und schreibt die Haltungsform auf die Packung.

Bei verarbeiteten Produkten auf die Beschriftung achten  

Hersteller verarbeiteter Produkte sind gesetzlich nicht verpflichtet anzugeben, aus welcher Haltung die Eier kommen. Daher ist davon auszugehen: Egal ob Spätzle, Maultaschen oder Eiersalat: Wenn nichts anderes draufsteht, dann kommen die Eier aus Bodenhaltung.

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