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Von wegen Fest der Liebe – Fest des Mülls! Jede Menge Geschenkpapier wird im Advent und an Heiligabend nur ein Mal benutzt und dann weggeworfen. Einpacken geht nachhaltiger, mit Upcycling.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
20:15 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

Auch wenn das nach Spaßbremse klingt – wer die Weihnachtszeit nachhaltig begehen will, für den gilt: Weniger ist mehr. Also, je weniger Geschenkpapier, desto umweltfreundlicher. Schließlich frisst die Produktion Ressourcen wie Holz, Energie und Wasser. Auf Weihnachtsromantik muss trotzdem keiner verzichten.

Tipp 1: Gebrauchte Papiertüten zu Bögen zerschneiden

Jeder bekommt beim Einkaufen auch große Papiertüten. Viele benutzen sie nur ein Mal – weil die meisten Tüten nicht reißfest sind. Wer sie aber an den Kanten entlang aufschneidet, erhält einen Papierbogen, in den sich Geschenke einschlagen lassen.

Eine Hand zeigt ein Geschenk, verpackt mit einer wiederverwerteten Papiertüte. (Foto: SWR)
Mit einer zerschnittenen Papiertüte lässt sich ein Geschenk ressourcenschonend verpacken.

Tipp 2: Chipstüte umdrehen – fertig ist die Geschenktüte

Wer gerne Chips isst, kann das schlechte Gewissen über die vielen Kalorien vielleicht damit kompensieren, dass er die Tüte als Geschenkverpackung wiederverwendet. Dafür die Tüte an einer Seite gerade aufschneiden, auf links drehen und reinigen. Geschenk rein – fertig ist die silbern glitzernde Verpackung.

Tipp 3: Furoshiki oder die Kunst des Geschenks im Geschenk

Aus Japan stammt die Tradition des „Furoshiki“. Dabei werden Geschenke in dekorative Tücher gehüllt – und die lassen sich immer und immer wieder verwenden. Die europäische Variante heißt: Geschenk im Geschenk. Ein Kochbuch in eine Schürze oder ein hübsches Geschirrtuch einschlagen – ergibt zwei nützliche Geschenke in einem.

Japanerin zeigt ein mit einem Furoshiki-Tuch eingepacktes Geschenk (Foto: Imago, AFLO)
Auch mit einem Tuch lassen sich Geschenke hübsch verpacken - in Japan heißen solche Tücher Furoshiki Imago AFLO

Tipp 4: Verpacken mit alten Kalenderblättern, Landkarten und Co.

Alte Kalenderblätter vom vergangenen Jahr, Comics oder Notenpapier lassen sich gut als Geschenkpapier nutzen. So wird nicht nur Platz im Keller frei, sondern man hat auch noch etwas für die Umwelt getan – und es ist zudem individueller.

Tipp 5: Zerknülltes Papier für eine interessante Optik

Fast jeder hat Papier zu Hause, das sich zum Einpacken von Geschenken zweit-verwerten lässt: Packmaterial aus Versandpaketen, Papier, in das zerbrechliche Gegenstände eingewickelt waren oder auch gebrauchtes Geschenkpapier. Geschenkpapier bügeln war gestern: Einfach nochmal bewusst zerknüllen für einen einheitlichen Look.

Geschenkpapier wird gebügelt  (Foto: Colourbox)
Geschenkpapier bügeln muss nicht immer sein!
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