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Noch vor wenigen Jahren war die Diagnose „schwarzer Hautkrebs in fortgeschrittenem Stadium“ ein Todesurteil für viele Patienten. Nun gibt jedoch eine neue Therapieform Hoffnung.

Schon ein kleiner schwarzer Fleck kann der Ausgangspunkt für streuende Tumorzellen sein. Der schwarze Hautkrebs ist besonders tückisch. Die Heilungschancen standen lange Zeit sehr schlecht.

Bis vor 10 Jahren war der Tumor im fortgeschrittenen Stadium nicht therapierbar, alle Patienten sind gestorben.

Prof. Alexander Enk, Hauttumorzentrum, Universitätsklinikum Heidelberg

Immuntherapie bei schwarzem Hautkrebs

Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine neue Therapieform, die auch Patienten mit schwarzem Hautkrebs in fortgeschrittenem Stadium hoffen lässt: Die sogenannte Immuntherapie. Dabei wird das Immunsystem des Patienten durch Medikamente so angeregt, dass es die Tumorzellen angreift. Der Patient muss dafür etwa alle drei Wochen eine Infusion bekommen.

Mittlerweile erreichen wir bei 50 Prozent der Patienten eine langfristige Remission, man sieht das Tumorgewebe sprichwörtlich unter den eigenen Augen schwinden.

Prof. Alexander Enk, Hauttumorzentrum, Universitätsklinikum Heidelberg

Nebenwirkungen der Immuntherapie gegen schwarzen Hautkrebs

Die Therapie kann jedoch schwere Nebenwirkungen haben. Nicht selten greift die Immunabwehr gesunde Organe an und führt zu Entzündungen beispielsweise der Leber oder des Darms.

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