STAND
AUTOR/IN

Hochsommer - dass heißt Sonne satt und Temperaturen über 30 Grad. Doch so toll das schöne Wetter für Viele auch ist: Gerade jetzt sollte man sich vor zu viel Sonne in Acht nehmen.

Lange und direkte Sonneneinstrahlung ist irgendwann nicht nur unangenehm, sondern wird richtig gefährlich. Nämlich dann, wenn Überhitzung droht.

Der Sonnenstich

Ein junger Mann mit Glatze liegt auf einer sommerlichen Parkwiese. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Kinder und Glatzköpfige sind besonders gefährdet Picture Alliance

Beim Sonnenstich führt letztlich eine überlange Sonneneinstrahlung des Kopfes zur Reizung der Hirnhaut. Säuglinge und Kleinkinder, aber auch Menschen mit wenig Kopfhaaren oder einer Glatze sind hier naturgemäß besonders gefährdet. Kreislaufprobleme, Schwindel und Erbrechen können die Folge sein. Dann hilft nur: schnell raus aus der Sonne, in den Schatten und ausruhen!

Die Folgen eines Sonnenstichs können einen dann sogar noch mehrere Tage lang verfolgen - etwa leichte Kopfschmerzen oder Schwindel. Besser ist es also auch in den nächsten Tagen die Sonne zu meiden. Folgeschäden hat ein Sonnenstich in der Regel aber nicht. Dennoch wäre es wohl am besten, es gar nicht so weit kommen zu lassen: Es also mit dem Sonnenbaden nicht zu übertreiben, sich immer gut einzucremen - und insbesondere den Kopf im Schatten zu halten oder mit Hut oder Mütze bedecken und so gegen all zu viel Sonne schützen.

Der Hitzschlag

Die chinesische Tennisspielerin Shuai Peng kauert 2014 nach einem Hitzschlag am Rand des Tenniscourts in Flushing Meadows, New York (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Menschen, die trotz Hitze Sport treiben wollen, sollten besonders achtsam sein. Picture Alliance

Weitaus gefährlicher als der Sonnenstich ist der Hitzschlag. Er ist sozusagen "die Steigerung des Sonnenstichs", der Hitzekollaps. Zu viel Sonne und zu viel Hitze führen dabei zu einem Kreislaufkollaps, der im schlimmsten Fall sogar die Organe und das Hirn nachhaltig schädigen kann. Der Hitzschlag tritt dabei - der Name sagt es bereits - sehr schnell und plötzlich auf: Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind die Symptome.

Dann hilft nur schnelles Handeln: Raus aus der Sonne, rein in den Schatten - und kühlen, kühlen, kühlen. Mit Eis, mit Wasser, mit frischer Luft. Aber Vorsicht: zu kalt dürfen Wasser und Luft dann auch wieder nicht sein, sonst droht ein weiterer Kreislaufkollaps durch den Kälteschock. Also etwa Eis oder Coolpacks lieber in Handtücher wickeln, bevor man sie dem Betroffenen auf die Stirm legt.

Eine Frau sitzt in ihrem Bikini am Strand von Malvarrosa (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Wohl dem, der es mit dem Sonnenbaden nicht übertreibt - und seinen Kopf bedeckt... Picture Alliance

Außerdem gilt nun: trinken, trinken, trinken. Denn der erlittene Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust muss ausgeglichen werden. Wirkt der Betroffene dann aber weiterhin apatisch, oder wird er sogar wieder bewusstlos, sollte der Notarzt gerufen oder schnellstmöglich in die Klinik gefahren werden. Ein Hitzeschlag ist jedenfalls eine richtig ernste Sache!

Plagegeister unterwegs Welches Mückenmittel hilft am besten?

In manchen Gebieten des Südwestens haben sich Stechmücken rasant verbreitet. Doch welches Mittel hilft am besten? Marktcheck testet Antibrumm, Autan, S-quito free und Zedan.  mehr...

Marktcheck SWR Fernsehen

Stimmt's? Sommermythen

„Nicht ins Schwimmbecken pinkeln, dann färbt sich das Wasser blau!" und „Mücken lieben süßes Blut!“ Zu Sommer, Hitze, Wasser und Sonne gibt es viele Mythen. Aber welche stimmen?  mehr...

SWR-Format "Gut zu wissen" Sonnenbad genießen ohne Sonnenbrand und Hautkrebs-Risiko

Sommer in Freiburg, perfektes Wetter für ausgiebiges Sonnenbaden. Das bedeutet auch für dunkle Menschen: Einschmieren! Viele denken, sie können keinen Sonnenbrand bekommen, doch das stimmt so nicht.  mehr...

STAND
AUTOR/IN