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Es gibt täglich unzählige Situationen, in denen wir CO2 sparen können. Das Beste daran: Es ist weder anstrengend, noch kostet es etwas. Wir haben ein paar Tipps aufgelistet.

Tipp 1: Beim Aufstehen

Geweckt werden ist immer irgendwie blöd. Wenn es schon sein muss, dann am besten mit einem stinknormalen kleinen Akku-Modell. Das verbraucht zwar auch Energie, hängt aber - anders als der Radiowecker - nicht den ganzen Tag an der Steckdose. Am besten unter CO2-Aspekten ist natürlich das mechanische Modell zum Selbstaufziehen. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Tipp 2: Unter der Dusche

Die Morgendusche ist für viele unverzichtbar zum Wachwerden. Wer kalt duscht, wird übrigens ganz besonders schnell wach und spart eine Menge CO2. Aber auch Warmduscher können sparen, indem sie die Temperatur ein wenig herunter drehen und einfach etwas schneller machen.

Tipp 3: Kaffee oder Tee

Mehrweg-Kaffeebecher (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Kaffee to go geht auch im Mehrwegbecher. picture-alliance / dpa -

Im Wasserkocher ist das Wasser schneller heiß, als im Teekessel auf der Herdplatte. Es sei denn, Sie haben einen Induktionsherd, denn der spart im Vergleich zum herkömmlichen ebenfalls Energie.

Gibt es stattdessen die To-go-Variante für unterwegs, dann nimmt man am besten einen eigenen Becher mit. Das spart nicht nur CO2, sondern auch Wasser, Rohstoffe und Müll.

Tipp 4: Der Weg zur Arbeit

Das eigene Auto erscheint vielleicht bequem, aber zumindest in der Stadt geht es meistens problemlos auch anders. Das Fahrrad ist eine Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Stadtbahnen sind eine andere. Beides ist klimafreundlich und stressfreier, als im Stau zu stehen.

Tipp 5: Im Büro

Den PC und den Bildschirm kann man während der Mittagspause runterfahren, und zum Feierabend sollte man das sowieso tun. Das gilt übrigens auch für den Drucker und bringt auf Dauer einiges.

Tipp 6: Das Mittagessen

Klimafreundlicher als das Schnitzel oder die Currywurst ist die Gemüse- oder Veggievariante. Muss ja nicht täglich sein.

Tipp 7: Einkaufen nach Feierabend

Abends im Supermarkt soll es ja meistens schnell gehen. Aber vielleicht reicht die Zeit ja, um darauf zu achten, dass möglichst viele regionale Produkte im Einkaufswagen landen. Das spart eine Menge CO2 beim Transport. Bei Obst und Gemüse ein wenig auf die Saison zu achten, ist auch kein Fehler. Erdbeeren im Dezember schmecken meistens nach nichts und sind kleine Klimakiller.

Tipp 8: Feierabendsport

Klar geht Joggen auch auf dem Laufband im Fitnessstudio. Aber das braucht Strom und die Klimaanlage dort ebenfalls. Nicht so die Variante in freier Natur, und frische Luft ist auch irgendwie angenehmer.

Tipp 9: Das Abendessen

Jetzt das Fertiggericht auf dem Herd auftauen. Wenn man es aus dem Gefrierfach morgens schon in den Kühlschrank legt, geht das nicht nur schneller. Es ist auch - Sie ahnen es - klimafreundlicher.

Tipp 10: Waschen

Wenn Sie es aushalten, mit der Wäsche so lange zu warten, bis die Maschine wirklich voll ist, sagen Klima und Umwelt Danke. Und einen Trockner braucht es kaum. Auf der Leine sind die Sachen am nächsten Morgen - wenn der Wecker wieder klingelt - auch meistens trocken.

Susanne Henn, SWR Umwelt und Ernährung | Online: Stefan Heinz

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