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Der Porsche 911 in der Farbe "Irisch grün" ist ein ganz besonderer: Er ist der 1.000.000ste seiner Art. Vor über 50 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des legendären Sportwagens.

Wolfgang Porsche vor Jubiläums-911er (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Porsche vor dem Jubiläums-911er picture-alliance / dpa -

Der Porsche 911 ist seit seiner Markteinführung 1964 das Herzstück des Stuttgarter Autobauers und entwickelte sich zum erfolgreichsten Sportwagen der Welt. Wohl auch deswegen scheint bei der Arbeit am 911er immer eine Portion Stolz mitzuschwingen.

Die Geburt des Heckmotor-Coupés dauert acht Stunden - wenn man von der Zeit für die Lackierung mal absieht. Hunderte von Bauteilen werden in der Werkshalle zu einem Kultauto zusammengefügt. Da macht auch der Jubiläums-Porsche keine Ausnahme. Seit mehr als 50 Jahren wird der Sportwagen am Firmenstammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen zusammengebaut. Rund 150 laufen mittlerweile täglich vom Band.

Der 911 hätte eigentlich 901 heißen sollen

Das Licht der Welt erblickt hat das Basismodell auf der Frankfurter Automobilausstellung 1963, damals noch unter dem Namen 901. Doch die Zahl war von Peugeot geschützt, und so wurde der schwäbische Rennbolide zum 911er. Seit 1964 fährt der 911er kaum verändert durch die Landschaft.

Das Urmodell war mit einem damals beeindruckenden, 130 PS leistenden Zwei-Liter-Sechszylinder-Boxermotor ausgestattet. Heutige Modelle haben teilweise viermal so viele Pferdestärken. Fest steht: Der 911 ist ein Modell, das wie kaum ein anderes Automobilgeschichte geschrieben hat.

Jochen Braitinger, SWR Wirtschaft und Umwelt | Online: Stefan Heinz

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