Jeder vierte Job durch Computer in Gefahr Lehrer und Wirte sind unersetzbar

Eine neue Studie belegt, dass 27 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rheinland-Pfalz eine Arbeit haben, die bereits heute zu großen Teilen von Computern erledigt werden könnte.

Wirte beim Bier zapfen (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Die Tätigkeit eines Gastwirts kann ein Computer nicht leisten. picture-alliance / dpa -

Damit liegt das Land etwas über dem Bundesdurchschnitt. Nur im Saarland sind noch mehr Arbeitsplätze gefährdet, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die theoretische Frage lautete: Welche konkreten Arbeiten könnten heute schon zu mehr als 70 Prozent von Computern oder computergesteuerten Maschinen übernommen werden.

Finanz- und Versicherungsbranche gefährdet

Beschäftigte in der Finanzbranche und im verarbeitenden Gewerbe sind am stärksten von der Digitalisierung betroffen, Lehrer und Gastwirte am wenigsten.

Allein in der rheinland-pfälzischen Finanz- und Versicherungsbranche könnten fast 62 Prozent der Arbeitsplätze ersetzt werden, unter anderem durch selbstlernende Computerprogramme.

Nach den Berechnungen sind im ganzen Bundesland knapp 340.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte betroffen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betont aber, dass diese Arbeitsplätze nicht tatsächlich wegfallen. Es handele sich um eine theoretische Berechnung.

Michael Wegmer, SWR Aktuelle Wirtschaft | Online: Petra Thiele

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