Inhaltsstoffe im Gerstensaft So bekömmlich ist unser Bier

Es ist viel Gutes drin im Bier - im Prinzip: Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Ein großes Aber bleibt allerdings für die Meisterleistung der Braukunst.

Ein naturtrübes Pils wird am 16.02.2016 in Mannheim (Baden-Württemberg) von einer Bierflasche in ein Bierglas geschüttet. (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Die Bundesbürger kauften 2017 pro Kopf rund 74 Liter Bier und Biermixgetränke. picture-alliance / dpa -

Im Bier sind Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Vor allem das Malz liefert viele B-Vitamine, vor allem B2, B6 und Niacin, das etwa bei zu hohen Cholesterinwerten helfen kann.

Außerdem findet sich im Bier auch noch die Phosphorsäure, ein Mineralstoff, der wichtig für den Zellaufbau ist. Und: Bier hat wenig Natrium - was gut ist für den Blutdruck. Und - als weiterer Pluspunkt für die Gesundheit: Allein sein Geschmack sorgt, laut Studien, für eine erhöhte Ausschüttung des Glückshormons Dopamin.

Das große Aber ist der Alkohol

Hopfen - Rohstoff für die Bierherstellung (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Hopfen - Rohstoff für die Bierherstellung. Foto: Colourbox.de -

Bier darf - so will es das Reinheitsgebot - nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt werden. Klingt bekömmlich, doch jetzt kommt das ABER: der Alkohol - denn der belastet die Leber.

Er hilft zwar beim Einschlafen, stört aber beim Durchschlafen und überwiegt in Summe leider viele der positiven Eigenschaften des Bieres. Es sei denn, man trinkt ein Alkoholfreies - das hat dann auch nur noch halb so viele Kalorien.

Susanne Henn, SWR Umwelt und Ernährung | Online: Lutz Heyser

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