Hohe Spritpreise Auch wer tagsüber tankt, kann sparen

Billig Tanken am besten zwischen 20 und 22 Uhr? Nicht nur! Heute ist das Preissystem der Tankstellen "ausgefuchster". Wir verraten Ihnen, wann man sonst noch günstig tanken kann.

An einer Tankstelle steckt ein Zapfstutzen einer Zapfsäule im Tank eines Autos. (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Wer zur richtigen Zeit tankt, kann kräftig sparen. picture-alliance / dpa -

Den einfachen Teil vorneweg: Wer abends zwischen 20 und 22 Uhr tankt, der kann immer noch mit am meisten sparen. Etwa zwei Cent pro Liter unter dem Durchschnitt liegt in dieser Zeit der Spritpreis sowohl bei Diesel als auch bei Super. Das hat der ADAC errechnet. Damit sind bei einer Tankfüllung von durchschnittlich 45 Litern bis zu 90 Cent Ersparnis gegenüber dem Durchschnittspreis drin.

Deutlich höher fällt die Ersparnis aus, wenn man sie mit den Höchstpreisen vergleicht, die die Tankstellen zu den Hauptzeiten verlangen. Über das Jahr gesehen, kann so jedenfalls eine ganze Menge an relativ einfach ersparten Spritkosten zusammenkommen.

Günstig Tanken vor Mittags und vor der Rush-Hour

Ein Schild an einer Shell-Tankstelle zeigt die Preise für Diesel, Super E10, Super und für den Premium-Kraftstoff V-Power Racing. (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Häufige Preisänderungen ärgern Autofahrer. picture-alliance / dpa -

Neu ist, dass wir auch tagsüber immer mal wieder sparen können. Besonders günstig ist dabei die Zeit zwischen 11 und 12 Uhr, sowie zwischen 16 und 17 Uhr. Da müssen wir aber gut aufpassen, denn kurz darauf können die Preise ziemlich stark hochschnellen. Um bis zu drei Cent mehr pro Liter zahlen wir nämlich zwischen 13 und 14 Uhr und auf dem Heimweg von der Arbeit zwischen 17 und 18 Uhr.

Teures Tanken am Morgen und zum Feierabend

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Wer deutlich nach Feierabend tankt, kann immer noch am meisten sparen. picture-alliance / dpa -

Wem das zu kompliziert ist, der sollte es zumindest in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr morgens vermeiden zu tanken. Denn da kann der Sprit bis zu 6 Cent pro Liter teurer sein als im Tagesmittel.

Im Gegenzug müssen sich Nachtfahrer derzeit nur noch wenige Gedanken machen. Denn zwischen 23 und 6 Uhr sind, laut ADAC, keine größeren Preissprünge mehr zu beobachten.

Alexander Winkler, Aktuelle Wirtschaft | Online: Lutz Heyser

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