Geschenkewissen zum Angeben Sprachassistenten - Butler mit Nebenjob

Alexa, Cortana, Siri und Co sind bequem, sie sind kostenlos und machen viele Dinge einfacher. Doch ganz so kostenlos sind die modernen Butler dann doch nicht.

Ein Sprachassistent steht auf einem Tisch. Im Vordergrund eine rote Schleife. (Foto: Getty Images/iStockphoto - SWR Montage)
Der Humor der Sprachassistenten ist umstritten. Getty Images/iStockphoto - SWR Montage

Sprachassistenten sind ein bisschen wie moderne Butler. Sie kaufen auf Zuruf neue Butter, schalten das Licht im Wohnzimmer ein oder aus, und lesen bei Bedarf die gesamte Wikipedia vor.

Siri, Google Assistant, Cortana und Alexa

Vermutlich haben die meisten von uns einen digitalen Assistenten schon auf dem Smartphone vorinstalliert. Bei Apple ist das Siri, bei Android oft der Google Assistant, bei Windows Cortana. Amazons Alexa muss hingegen extra installiert werden. In all diesen Fällen sind die Services der digitalen Helfer aber kostenlos.

Auch wer sich mit Amazon Echo oder Google Home für einen smarten Lautsprecher entscheidet, bezahlt bei einem Preis ab etwa 60 Euro kaum mehr als die Herstellung. Klingt günstig, aber die Folgekosten sind dabei noch nicht eingerechnet.

Umsatzwunder Alexa von Amazon

Besonders Amazons Einkauf-Assistentin Alexa ist ein wahres Umsatzwunder. Wer einen Echo-Lautsprecher zuhause hat, der gibt bei Amazon schätzungsweise zehn Prozent mehr Geld aus als andere Konsumenten. Auch die Dienstleistungen von Google sind nicht umsonst: Hier zahlen die Verbraucher vor allem mit ihren Daten.

Etwa jeder dritte Deutsche hat genau deswegen auch Bedenken, dass er oder sie durch die smarten Assistenten permanent überwacht wird. Google, Amazon und Apple dementieren das allerdings.

Humor der Sprachassistenten ist umstritten

Ähnlich umstritten wie der Datenschutz ist zudem der Humor der Sprachassistenten. Aber da darf sich gerne jeder seine eigene Meinung bilden.

Ein Beispiel: Alexa, erzähl' einen Witz! - "Warum freut sich der DJ, wenn ihm ein Reifen platzt? - Seine Plattensammlung vergrößert sich."

Autor: Alexander Winkler, SWR Aktuelle Wirtschaft | Online: Thomas Oberfranz

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