Geschenkewissen zum Angeben Der E-Book-Reader als Basis für mehr

Das Buch ist eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke überhaupt. Auch E-Books können Freude bereiten, doch dazu braucht es einen E-Book-Reader.

Ein Anwender hate seinen E-Reader auf einem Tisch liegen und nutzt seinen Zeigefinger auf dem Bildschirm. (Foto: Getty Images/iStockphoto - SWR Montage)
Der erste massentaugliche E-Book-Reader kam 2006 auf den Markt. Getty Images/iStockphoto - SWR Montage

Knapp über sieben Millionen Deutsche haben in den vergangenen zwölf Monaten ein E-Book gekauft. Das entspricht weniger als zehn Prozent. Das elektronische Buch ist bei den Lesern also noch nicht so richtig angekommen. Im Buchmarkt kommt die digitale Variante von Thriller, Krimi oder Liebesroman aktuell auf etwas über sechs Prozent. Neun von zehn Büchern, die wir lesen, sind ganz herkömmliche, auf Papier gedruckte Exemplare - und das, obwohl Lesestoff an sich eins der beliebtesten Weihnachtsgeschenke überhaupt ist.

E-Books schon in den 1990er Jahren

Die ersten kamen schon in den 1990er Jahren auf den Markt. Es ist also nicht so, als hätten wir keine Zeit gehabt, uns an E-Books zu gewöhnen. Populär geworden sind die elektronischen Bücher aber erst mit den ersten massentauglichen E-Book-Readern nach 2006. Trotzdem fehlt vielen beim E-Book-Reader das "echte" Buch. Sie vermissen das Gefühl des Papiers an den Fingerspitzen, das Rascheln der Seiten beim Umblättern, den Geruch von Druckertinte und die Masse an ausgelesenen Büchern in den Regalen.

E-Book-Reader technisch weiterentwickelt

Technisch hat sich bei den E-Book-Readern in den vergangenen Jahren einiges getan. Moderne Geräte überleben ein Bad im Pool und ihre Akkus halten mit einmal laden mehrere Wochen. Außerdem sind sie leicht und haben scharfe Displays.

Autorin: Katha Jansen, SWR Aktuelle Wirtschaft | Online: Thomas Oberfranz

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