Gehweg und Garten Was tun mit dem Herbstlaub?

Der Herbst ist da, die Bäume verfärben sich und verlieren nach und nach ihre Blätter. Doch was soll man mit dem ganzen Laub machen, wenn es erst einmal auf dem Boden liegt?

Ob das Herbstlaub weg muss, hängt ganz davon ab, wo es liegt. Laub auf dem Gehweg kann zur Gefahr werden, wenn es nass ist. Wer darauf ausrutscht, kann sich schnell verletzen.

Laub auf dem Gehweg muss entfernt werden

Daher bleibt den Anwohnern im Herbst nichts anderes übrig, als den Bürgersteig vor dem Grundstück regelmäßig von Laub zu befreien.

Wer die Bürgersteige nicht freihält, riskiert Schadensersatzansprüche, falls Fußgänger stürzen, warnen die Verbraucherzentralen. Genaue Regeln, wie oft der Besen geschwungen werden muss, gibt es allerdings nicht.

Im Garten dient Laub Tieren und Pflanzen als Schutz

Reine Rasenflächen leiden bei zu viel Laub. Aber für viele andere Pflanzen kann Laub ein guter Dünger und Frostschutz sein. Und für Igel, Regenwürmer, Kröten, Asseln und Spinnen ist Laub sogar überlebenswichtig. Darum rät der Naturschutzbund, Laub dort, wo es nicht stört, liegen zu lassen oder zu Haufen zusammen zu harken.

Besser Rechen als Laubbläser nutzen

Ein Rechen ist an eine Schubkarre angegelt mit viel Laub am Boden. (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Alle Jahre wieder - Laub wegräumen im Herbst Foto: Colourbox.de -

Rechen sind für die Laubentfernung am nachbarfreundlichsten. Die lauten Laubbläser dagegen nerven schnell. Weil sie so viel Krach machen, dürfen viele dieser Geräte nur an Werktagen zu ganz bestimmten Zeiten genutzt werden.

Laubbläser sind aber immer noch besser als manche Laubsauger, die das Laub zusätzlich noch häckseln. Solche Häcksler können nämlich kleine Tiere schreddern, die im Laub Schutz suchen. Das ist schlecht für die Natur und sicher keine schöne Vorstellung.

Was an Laub nicht einfach liegenbleiben soll, kann als Mulch unter Bäume und Sträucher verteilt oder auf den Komposthaufen gebracht werden. In Frage kommt auch die Biotonne oder die Grüngut-Sammelstelle, die es in vielen Gemeinden gibt.

Stefanie Peyk, SWR Umwelt und Ernährung | Online: Stefan Heinz

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