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Vorsicht beim Gold-Kauf: Im Internet blüht der Betrug mit Fake-Shops. Wie erkennt man sie? Und sollte man derzeit überhaupt in Edelmetalle investieren?

Gerade in Krisenzeiten gelten Gold und andere Edelmetalle als sichere Geldanlage. Auch in der aktuellen Corona-Krise steigt die Nachfrage nach Gold und damit der Preis. Seit Jahresbeginn 2020 ist der Goldpreis zeitweise um rund ein Viertel gestiegen. Mitte Mai zahlt man für die Feinunze Gold (31,103 Gramm) fast 1.600 Euro.

Das machen sich Betrüger zunutze. Im Internet kursiert eine unüberschaubare Anzahl an Fake-Shops, die vorgeben, Gold anzubieten, in Wirklichkeit aber nur ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Die Betrüger gehen dabei geschickt vor und erstellen Websites, die auf den ersten Blick schwer als unecht zu erkennen sind. Wie Sie die Fake-Shops dennoch enttarnen können lesen Sie in unserem ausführlichen Text zum Thema:

Gold, Silber, Platin als Geldanlage

Die Ressourcen der Edelmetalle wie Gold sind begrenzt. Es ist also davon auszugehen, dass die Metalle nie komplett ihren Wert verlieren – wie das beispielsweise bei Aktien passieren kann, wenn das Unternehmen bankrott geht. Wer also Angst vor einem Totalverlust seiner Anlagen hat, beispielsweise durch einen Währungscrash, greift gerne zu Edelmetallen, um sie im heimischen Safe oder im Bankschließfach zu bunkern.

Andere Anlagemöglichkeiten bringen meist mehr Rendite

Als Investment eignen sich Edelmetalle jedoch nur sehr bedingt. Das kann am Beispiel Gold verdeutlicht werden: Der Goldpreis unterliegt teilweise starken Schwankungen. Er wird hauptsächlich durch die Nachfrage bestimmt – Edelmetalle werfen weder Zinsen noch Dividenden ab.

Person tippt etwas in einen Rechner und hält Kugelschreiber in der Hand (Foto: Getty Images, Sezeryadigar)
Der Goldpreis schwankt teils heftig. Sezeryadigar

Der Gold-Preis ist aktuell sehr hoch, deshalb steigen Anleger schon mit hohen Preisen ein. Auch die Aufbewahrung von Edelmetallen ist teuer. Hinzu kommt ein Währungsrisiko: Viele Edelmetalle werden in US-Dollar gehandelt. Verliert der Dollar gegenüber dem Euro an Wert, wirkt sich das auch auf den Wert Ihres Goldvorrats aus – auch wenn der Gold-Preis an sich nicht gesunken ist. In Punkto Rendite sind andere Anlagemöglichkeiten aussichtsreicher als Gold.

Einen Teil des Depots in Gold anlegen

Einen Teil seines Vermögens in Gold, Silber oder Platin zu investieren kann jedoch sinnvoll sein, um Kursschwankungen im Depot auszugleichen. Der Goldpreis entwickelt sich nämlich häufig entgegengesetzt zum Aktienkurs. Die Verbraucherzentrale rät aber, maximal fünf bis zehn Prozent des Depots in Gold zu investieren.

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Vorsicht Verbrechen SWR Fernsehen

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