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Bügelschloss, Faltschloss, Kettenschloss - es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Fahrrad zu sichern. Die Stiftung Warentest hat 20 aktuelle Modelle untersucht.

Die Nachfrage nach Fahrrädern boomt. Allerdings werden auch immer wieder welche gestohlen: 2020 waren es 260.000 - also mehr als eine Viertelmillion Fahrräder. Die Stiftung Warentest hat 20 aktuelle Modelle getestet - Jedes zweite war gut.

Unter den Testsiegern sind auch günstige Fahrradschlösser

"Gut" ist die beste Bewertung, die im Test vergeben wurde. Darunter fällt als günstigstes Modell das Kettenschloss "B’Twin 900 Chain L" von Decathlon für 30 Euro. Ebenfalls gut bewertet sind zum Beispiel das Faltschloss "Kryptolok 685 Folding Lock" von Kryptonite für 56 Euro und - als einziges Bügelschloss - das Abus Modell "Granit Plus 640/135HB150".

So machen Sie es Fahrraddieben schwer

Bügel- und Kettenschlösser sind besonders schwer zu knacken - das liegt an den massiven Metallbügeln oder eben Kettengliedern. Allerdings: Ausgerechnet zwei der sichersten Schlösser, ein Bügelschloss von Kryptonite und eins von Axa, waren so stark mit Schadstoffen belastet, dass die Tester sie unterm Strich trotzdem mit "mangelhaft" bewertet haben.

Wer ganz sicher gehen will, dass sein Fahrrad nicht geklaut wird, schließt es am besten mit zwei verschiedenen Schlössern unterschiedlicher Marken ab. Das schreckt ab, da Diebe sowohl mehr Wissen mitbringen müssen, als auch unterschiedliches Werkzeug. Außerdem sollte man das Fahrrad so hoch wie möglich abschließen: So können Diebe den Bolzenschneider nicht auf dem Boden abstützen.

Jeder Schloss-Typ hat Vor- und Nachteile

Bei der Wahl des Schlosses sollten Sie auch Nachteile bedenken: Bügelschlösser sind starr und unflexibel. Oft sind die Schlösser auch ziemlich klein. So kann es schwierig werden, das Fahrrad etwa an einer Laterne anzuschließen.

Kettenschlösser sind oft größer und biegsam - aber auch schwer: Sie können fast vier Kilo wiegen. Dazu kommt: Halterungen zum Befestigen am Fahrrad sind die Ausnahme. Das heißt, das Schloss muss im Rucksack oder im Fahrradkorb transportiert werden.

Sicherheit muss nicht teuer sein

Das günstigste gute Schloss im Test hat nur 30 Euro gekostet - Insgesamt reichte die Preisspanne bei den guten Fahrradschlössern bis 160 Euro.

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