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Am 27.03. gehen abends an vielen Orten die Lichter aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Strom sparen und Klima schützen ist jeden Tag möglich - mit diesen Tipps.

Heute wird es dunkel an vielen berühmten Orten auf unserem Planeten: Um 20.30 Uhr Ortszeit wird am Brandenburger Tor in Berlin, am Eiffelturm in Paris oder auch am Empire State Building in New York die Beleuchtung abgeschaltet, um auf das Problem der Erderwärmung aufmerksam zu machen. 7000 Städte in 180 Ländern beteiligen sich dem WWF zufolge an der Earth Hour. Die Umweltschutzorganisation richtet die Aktion zum 15. Mal aus.

Auch Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg knipsen das Licht aus

Auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schalten 170 Orte heute die Lichter aus. Darunter befinden sich berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Mainzer Dom, die Porta Nigra in Trier, der Stuttgarter Fernsehturm oder das Heidelberger Schloss. Auch die Menschen in ihren Wohnungen sind dazu aufgerufen, für eine Stunde das Licht zu löschen, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Wer es beim Thema Klimaschutz in den eigenen vier Wänden nicht bei Symbolpolitik belassen will, kann mit einigen Kniffen seinen Stromverbrauch zurückschrauben. Das geht nicht nur während der Earth Hour, sondern das ganze Jahr.

Rund um die Küche

  • Wasserkocher brauchen eine Menge Energie. Wer nur eine Tasse Tee braucht, sollte auch nur eine kleine Menge Wasser hineingeben.
  • Zum Garen von Gemüse auf dem Herd muss der Topf nicht voll mit Wasser sein. Ein bis zwei Zentimeter genügen. Wer dann noch den Deckel auf den Topf setzt, spart Zeit und Strom.
  • Im Backofen ist die Umluftfunktion für gewöhnlich die Sparsamste.
  • Bevor Essensreste in den Kühlschrank kommen, sollten sie draußen abkühlen dürfen. Das nimmt dem Kühlschrank jede Menge Arbeit ab.
  • Die Spülmaschine sollte natürlich erst dann laufen, wenn sie richtig voll ist. Der Einsatz von Spülprogrammen mit niedrigen Temperaturen oder der Automatikfunktion der Maschine spart jede Menge Strom.

Im Wohnzimmer

  • Über Nacht hat auch das WLAN in der Regel eine Pause verdient. Wer es ausschaltet, spart Geld.
  • Auch mit der richtigen Beleuchtung lässt sich Strom sparen: Wer noch Glüh- oder Halogenlampen einsetzt, kann sie durch LEDs austauschen.

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In Waschküche und Heizungsraum

  • Auch Waschmaschinen laufen am effektivsten, wenn sie richtig voll beladen sind.
  • Normal verschmutzte Kleider können bei niedriger Temperatur zwischen 30 und 40 Grad gewaschen werden. Das schont nicht nur die Stromrechnung, sondern auch Hosen, Röcke und Pullis.
  • Wer einen Trockner nutzt, sollte die Maschine in einem hohen Schleudergang verwenden. Dann muss der Trockner nicht ganz so lange arbeiten.
  • Rund 70 Prozent des Energiebedarfs der Privathaushalte entfällt auf die Heizung. Hier lässt sich also während der Heizperiode sehr effizient CO2 einsparen:
  • Wer nachts Rollläden runterlässt, verhindert, dass die Heizwärme über die Fenster leicht entweichen kann.
  • Heizkörper sollten weder von Möbeln noch von Gardinen verdeckt sein.

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