Rund um den Black Friday werben viele Händler mit satten Preisnachlässen. (Foto: SWR, Tobias Frey)

Rabatte im Handel

Black Friday 2021: Das müssen Sie wissen

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Tobias Frey

Rund um den Black Friday am 26. November werben viele Händler online oder im Geschäft mit satten Rabatten. Verbraucher sollten nicht auf Lockvogelangebote und Betrüger hereinfallen.

Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA, doch seit Jahren wird der Aktionstag auch in Deutschland veranstaltet. In diesem Jahr rechnet der Handelsverband Deutschland mit einem Rekordumsatz von rund 4,9 Milliarden Euro – das wären noch einmal 27 Prozent mehr als im Vorjahr.

Tipp 1: Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Bevor Shopping-Fans auf Rabattjagd gehen, sollten sie eine Einkaufsliste mit ihren Wunschprodukten erstellen. Ganz wichtig dabei ist auch, die jeweiligen Preise der Artikel zu notieren. So geht der Preisvergleich einfacher. "Wenn ich weiß, dass mein Wunschfernseher 500 Euro kostet, dann lasse ich mich am Black Friday von vermeintlichen Angeboten für 600 Euro oder 700 Euro nicht täuschen", so SWR-Wirtschaftsredakteur Tobias Frey. Kunden sollten sich außerdem im Vorfeld bewusst machen, dass riesige Rabattankündigungen von bis zu 90 Prozent eher die Ausnahme sind.

Tipp 2: Preise vergleichen - online und in Geschäften

Die meisten Händler werben damit, dass sie den Kunden das günstigste Angebot machen. Doch Verbraucher sollten sich davon nicht täuschen lassen und trotzdem die Preise bei verschiedenen Online-Shops vergleichen. Auch Online-Vergleichsportale können beim Preisvergleich helfen.

Außerdem empfiehlt es sich, nicht nur im Internet nach Rabatten zu schauen, sondern auch im stationären Handel. Etliche Einzelhändler vor Ort machen ebenfalls beim Black Friday oder der Black Week mit und bieten Produkte günstiger an. "Aufgrund der gestiegenen Produktions- und Lieferkosten wie auch der aktuellen Situation ist in diesem Jahr jedoch mit weitaus geringeren Rabatten zu rechnen", sagt Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg.

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Tipp 3: Nicht unter Druck setzen lassen beim Shopping

Viele Händler setzen am Black Friday Countdowns ein, um die Kunden zum schnellen Kauf zu bewegen. Häufig heißt es, dass ein Produkt nur noch für wenige Minuten zu einem bestimmten Preis verfügbar ist. Oder es wird damit geworben, dass ein Produkt fast schon ausverkauft ist. "Das Ziel ist klar: Kunden sollen sofort bestellen statt die Preise bei anderen Anbietern zu vergleichen", erklärt SWR-Wirtschaftsredakteur Tobias Frey. Verbraucher sollten sich davon nicht unter Druck setzen lassen, und einen kühlen Kopf bewahren. Das rät auch Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der IU Internationalen Hochschule.

Tipp 4: Online-Händler auf Seriosität überprüfen

Der Black Friday ist nicht nur bei Schnäppchenjägern, sondern auch bei Betrügern beliebt. Rund um den Aktionstag werden etliche Fake-Shops eröffnet, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das Ziel dieser betrügerischen Shops ist es, dass Kunden im Voraus bezahlen - denn die Ware wird anschließend meist nicht geliefert, oder es werden nur minderwertige Produkte versandt. Verbraucher sollten sich deshalb immer auch über den Online-Händler informieren und schauen, ob dieser seriös ist.

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Tipp 5: Einkaufslimit setzen

Für viele ist der Black Friday das Shopping-Event des Jahres. Umfragen zufolge wollen die meisten Menschen dieses Jahr zwischen 100 Euro und 200 Euro ausgeben. Teilweise planen Verbraucher auch Investitionen von bis zu 500 Euro. Trotz der vielen Rabattankündigungen und Angebote sollten sich Kunden dennoch bereits im Vorfeld ein festes Einkaufslimit setzen. Außerdem sollten Verbraucher während des Black Fridays ihre Bestellungen im Blick behalten und notieren, damit das Limit dann nicht überschritten wird.

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