Husten, Erkältung, grippaler Infekt und Grippe

STAND

In unsere Bildergalerie erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen Grippe und grippaler Infekt und erläutern, warum Husten eigentlich gar keine Erkrankung ist.

Das Wort Husten auf einer Grafik mit Viren und Bakterien (Foto: Colourbox)
Husten ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein natürlicher Reflex, mit dem die Atemwege von Fremdkörpern gereinigt werden. Er tritt häufig auf, wenn die Atemwege einer permanenten Reizung ausgesetzt sind, was zum Beispiel bei Rauchern oder Allergikern der Fall ist. Die häufigste Ursache ist jedoch eine Erkältung, und Husten ist auch eine typische Begleiterscheinung einer Erkältung. Ein hartnäckiger starker Husten ist darüber hinaus das auffallendste Merkmal bei einer Bronchitis.
Die echte Grippe wird von Influenza-Viren ausgelöst, kommt sehr plötzlich und dem Erkrankten geht es sehr schlecht. Typische Symptome sind Hustenreiz, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein starkes Krankheitsgefühl innerhalb von Minuten. Bis die Grippe auskuriert ist, dauert es etwa drei bis sechs Wochen. An manchen Beschwerden laboriert man sogar bis zu einem halben Jahr und häufig kommt es zu dauerhaften Folgen am Herzen und in den Atemwegen.
Eine Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) kann von unterschiedlichen Erregern ausgelöst werden und entwickelt sich langsam, fast schleichend. Sie beginnt typischerweise mit Kribbeln in der Nase, Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen, sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Der Verlauf ist zwar grippeähnlich, man fühlt sich aber weniger krank. Nach fünf bis sieben Tagen kommt mitunter eine Entzündung der Nebenhöhlen oder des Ohrs dazu und oft wird eine Bronchitis daraus.
STAND
AUTOR/IN