Einschätzung von SWR Umweltredakteur Dominik Bartoschek

Plastik in Kosmetik: Wie und warum kommt es da rein?

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Anmod: Fast jeder von uns klatscht sich jeden Tag Plastik ins Gesicht. Egal ob Augencremes, Peeling, Lippenstift – in 3 von 4 Produkten ist Plastik drin. Sagt Greenpeace, die fast 700 Produkte bekannter Kosmetikmarken getestet haben. Entweder war Mikroplastik drin – aber auch Plastik in flüssiger, halbfester oder löslicher Form.
Dominik Bartoschek aus der SWR3 Umweltredaktion –
Wie kommt das da rein und warum ist das da drin?
Es kommt rein, weil die Hersteller es ganz bewusst in den Produkten drin haben möchten.
Das feste Mikroplastik zum Beispiel steckt oft in Duschgels, weil es so etwas wie einen Peeling-Effekt hat.
Und die sogenannten flüssigen Kunststoffe werden verwendet zum Beispiel in Shampoo, weil sie die Haare leichter kämmbar machen. Oder in Puder und Makeup, weil es mit diesen Stoffen besser auf der Haut haftet. Oder in Cremes, weil sich sie die Haut dann geschmeidiger anfühlt.
Und manchmal diesen sie auch einfach nur als Füllstoff, als Trübungs- oder als Bindemittel.

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