Eine 10-Cent-Briefmarke liegt neben einer 70-Cent-Briefmarke auf einem Briefumschlag. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Fabian Sommer/dpa)

Portoerhöhung bei der Deutschen Post Die neuen Briefmarken sind teils vergriffen

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Die Deutsche Post hat Lieferschwierigkeiten bei den seit 1. Juli geltenden neuen Briefmarken. Teilweise sind 10-Cent- und 80-Cent-Briefmarken ausverkauft.

Was tun, wenn man dringend einen Brief verschicken muss? Einfach eine vorhandene 70-Cent-Briefmarke aufkleben und den Brief einwerfen ist keine gute Idee. Die Deutsche Post weist Gerüchte zurück, das Unternehmen sei für eine Übergangszeit kulant und leite auch Briefe weiter, die nach dem alten Tarif frankiert seien. Da die neuen Preise bereits seit mehreren Tagen gelten und umfänglich kommuniziert worden seien, akzeptiere die Post ausschließlich korrekte, mit den gültigen Werten freigemachte Sendungen.

Ein Standardbrief der Deutschen Post kostet seit dem 1. Juli 80 Cent, eine Postkarte 60 Cent. Auch das Porto für Kompaktbrief, Großbrief und Maxibrief wurde um 10 Cent erhöht.

Ein Mann wirft einen Brief in einen Briefkasten. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Monika Skolimowska/ZB/dpa)
Alle Postsendungen müssen korrekt frankiert sein – auch bei Lieferschwierigkeiten von Briefmarken. picture alliance/Monika Skolimowska/ZB/dpa

So kommen Sie an Briefmarken

Wer einen Internetzugang und einen Drucker hat, kann sich seine Marken einfach selbst zuhause ausdrucken, ausschneiden und auf den Brief kleben. Auf deutschepost.de lassen sich beliebig viele Marken bestellen. Es gibt unterschiedliche Bezahlvarianten wie Online-Überweisung, Kreditkarte oder Paypal. Nachteil: Die Marken sind nicht selbstklebend.

Wer in der Stadt unterwegs ist, kann sich die Marken an einem Automaten der Post ausdrucken. Hier lässt sich einstellen, ob der Wert 10 Cent als Aufpreis auf die 70-Cent-Briefmarke sein soll, oder gleich die volle Summe, also eine 80er Marke.

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