Belegtes Brot liegt auf Tastatur (Foto: Colourbox)

Zwischenmahlzeiten im Arbeitsalltag Wenn aus Essen „Snacking“ wird

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Kleine Mahlzeiten, unterwegs gegessen, liegen im Trend und werden unseren Alltag zunehmend bestimmen. Wer weiß wie, kann sich auch mit Snacks gesund und abwechslungsreich ernähren.

Wir sitzen nur noch selten mit der Familie am Tisch zuhause. Jeder Einzelne hat in der Woche andere zeitliche Zwänge, so dass gemeinsame Mahlzeiten für viele nur noch am Wochenende drin sind.

Deshalb essen immer mehr Menschen zwischendurch eine Kleinigkeit, wenn gerade Zeit ist.

„Snacking“ heißt dieser Trend. Und gesnackt wird, was die Imbissbude gerade anbietet, in der Schreibtischschublade gehortet wird oder was wir zuhause vorbereitet haben. Und diese „Arbeits-Snacks“ unterscheiden sich deutlich von denen, die wir am Abend vorm Fernseher und in der Freizeit bevorzugen.

Die Lieblings-Snacks der Deutschen

Schokolade ist seit Jahren der unangefochtene Spitzenreiter. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung greift zur Tafel Schokolade, um sich mal was zwischendurch zu gönnen. Direkt danach kommen die Schokoriegel. Etwa 40 Prozent der Deutschen stehen beim Snacken auf Kartoffelchips. Die Snack-Kings sind also eindeutig. Danach wird es eng beim Ranking: Kaugummi, Fruchtgummi und Gebäck, sowohl Süßes als auch Salziges.
Alle diese Snacks schnabulieren wir lieber als Nüsse. Dabei sind gerade die eigentlich ideal, wenn uns der Heißhunger überfällt.

Fitmacher im Arbeitsalltag

Während der Arbeit snacken viele eine Mittagsmahlzeit und kriegen im Laufe des Nachmittags nochmal Heißhunger auf eine Kleinigkeit.

  • Büroangestellte greifen dann bevorzugt zu Süßem. Kein Wunder, geht Zucker doch schnell ins Blut und bringt das Hirn wieder auf Touren.
  • Handwerker dagegen gelüstet es eher nach herzhaften Snacks, weil sie aufgrund der körperlichen Tätigkeit eher schwitzen und der Organismus sich das ausgeschwitzte Salz wieder zurückholen will.

Tipps für Schreibtischtäter

Damit jeder kriegt, was er braucht und dabei fit bleibt, anstelle in eine tiefes Lethargie-Loch zu fallen, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Essen Sie nicht am Schreibtisch!

Hirn und Körper brauchen Abwechslung, um sich zu erholen und wieder fit zu werden. Am Schreibtisch kann der Kopf nicht abschalten, weil die Augen die Arbeit weiter im Blick haben. Haben die Augen jedoch Ablenkung, ist es leicht, an etwas anderes zu denken. Ein Pausenraum zum Essen ist also das Mindeste.

Frau schaut während dem Essen auf Computerbildschirm (Foto: Colourbox)
Essen am Schreibtisch verhindert, dass man sich erholt!

Gehen Sie eine Runde um den Block!

Wer beim Arbeiten sitzt, sollte sich idealerweise nach dem Essen noch Zeit nehmen, ein paar Schritte zu gehen. Das macht die Erholung effektiver und regt schon mal die Verdauung an. Dann startet es sich leichter in den Nachmittag.

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