Viele Händler konnten im diesjährigen Weihnachtsgeschäft gute Umsätze einfahren. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Tom Weller/dpa)

Umsatzstarke Tage rund um Weihnachten Handel: Weihnachtsgeschäft lässt die Kassen klingeln

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Die Einzelhändler in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hoffen kurz vor Weihnachten noch einmal auf viele Kunden. Mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft sind sie zufrieden.

Der 23. Dezember ist häufig der umsatzstärkste Tag des Jahres. Vor allem Lebensmittel sind einen Tag vor Heiligabend gefragt. Viele Menschen würden aber auch noch Last-Minute-Geschenke wie zum Beispiel Bücher oder Kosmetikartikel einkaufen, heißt es vom Handelsverband Baden-Württemberg.

„Insgesamt läuft das Weihnachtsgeschäft 2019 in Baden-Württemberg sehr gut. Laut unserer repräsentativen Konsumentenbefragung geben die Baden-Württemberger im Durchschnitt und über alle Altersgruppen 378,80 Euro pro Kopf für Weihnachtsgeschenke aus - rund Dreiviertel davon im stationären Handel.“

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin Handelsverband Baden-Württemberg

Südwesten mit Weihnachtsgeschäft zufrieden

Nicht nur die Einzelhändler in Baden-Württemberg können sich über ein gutes Weihnachtsgeschäft freuen. Auch rund 70 Prozent der Händler in Rheinland-Pfalz seien mit dem Weihnachtsgeschäft überwiegend zufrieden oder sehr zufrieden, teilte der Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz auf SWR-Anfrage mit. Allerdings gebe es regionale Unterschiede: Im Norden von Rheinland-Pfalz seien die Einzelhändler mit dem Weihnachtsgeschäft zufriedener als die Händler im Süden. In der Pfalz hätten viele Ladenbesitzer auf mehr Umsatz gehofft, so der Handelsverband.

Weihnachtsgeschäft: Smartphones top, Winterklamotten flop

Besonders für die Elektronikbranche ist die Zeit vor Weihnachten in diesem Jahr ein lukratives Geschäft: Smartphones, Tablets oder Computerzubehör sind nach Angaben der Handelsverbände stark nachgefragt. Weniger gut läuft es für die Modebranche, die unter dem aktuellen Wetter leidet. „Wenn es draußen relativ angenehme zehn Grad hat, dann kauft eben keiner den dicken Wintermantel“, erklärt SWR-Handelsexperte Tobias Frey. In der Modebranche berichten viele Händler von eher schwachen Geschäften.

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