Stiftung Warentest prüft Soda-Sprudler wenig prickelnd

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Heiß, heißer – da hilft nur trinken. Sprudel kann man mit Wassersprudlern selbst machen: Ein Knopfdruck und aus Leitungswasser wird Blubberwasser. Aber mehrere Geräte enttäuschen.

Die Stiftung Warentest hat sieben solche Sprudel-Geräte getestet. Das Ergebnis ist durchwachsen. Wassersprudler sollen zuerst und vor allem Sprudel machen. Aber genau in diesem Punkt enttäuschen einige Geräte: Nur drei von sieben Sprudlern schaffen wirklich spritziges Wasser. Bei den anderen springt vorher das Überdruckventil an – das Ergebnis ist dann höchstens Medium-Wasser. Das ist enttäuschend für alle, die viel Blubb wollen.

Ausgerechnet Marktführer Sodastream schafft beim Aufsprudeln mit seinen beiden Geräten nur die Note Drei. Überzeugender fanden die Tester das Gerät der Konkurrenz Soda Trend Style. Das ist Preis-Leistungs-Sieger.

Wassersprudler (Foto: dpa Bildfunk, dpa - Bildfunk+++Arne Dedert)
Selbstsprudeln hat Vorteile, die Geräte schneiden mittelprächtig ab. dpa - Bildfunk+++Arne Dedert

Beim Selbstsprudeln Geld sparen?

Selbst gesprudeltes Wasser ist nicht automatisch die günstigste Lösung. Es kommt immer darauf an, was für ein Wasser man sonst kaufen würde. An den Preis der billigsten Classic-Wässer vom Discounter kommen nur zwei Sprudler ran. Aber im Vergleich zu manchen Marken-Mineralwässern ist selbstsprudeln dann doch wieder ein Spar-Modell.

Hauptvorteil der Wassersprudler ist aber, dass ich mir das Schleppen spare – und es fällt kein Einweg-Plastik an.

Vorsicht bei der Hygiene mit Soda-Geräten

Das gibt es laut Stiftung Warentest tatsächlich ein paar Dinge zu beachten.

  • Zum einen: Regelmäßig die Düse am Sprudler putzen – sonst drohen schleimbildende Bakterien. Und das selbst gesprudelte Wasser am besten aus dem Glas trinken.
  • Wer lieber aus der Flasche trinkt, sollte sie auf jeden Fall vor dem nächsten Sprudeln gründlich spülen. Das ist bei den Plastik-Flaschen aber nicht so einfach – die dürfen nur per Hand gespült werden – sonst wird das Material spröde. Da sind die Glasflaschen klar im Vorteil: Sie können einfach in die Spülmaschine.
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