So schneiden die Powerbanks in unserem Test ab

So schneiden die Powerbanks in unserem Test ab

Solar-Powerbank aus China (Foto: SWR)
Die Solar-Powerbank haben wir für knapp 60 Euro bei ebay gekauft. Sie erreicht nur 0,11 Prozent der angegebenen Kapazität, die Solarzelle hat praktisch keinen Nutzen, die Ausgangsspannung nimmt mit Ladezustand ab und die Sicherheit ist fraglich. Das CE-Zeichen ist kein echtes CE-Zeichen, sondern meint hier "China Export" und nicht, dass es den geltenden Europäischen Standards entspricht (Conformité Européenne).
Der Qi Wireless Charger kostet bei Wish 15 Euro und soll 4.000.000 mAh haben, erreicht aber nur 0,139 Prozent davon. Er trägt kein CE-Zeichen und keine Herstellerangaben. Auch hier ist die Sicherheit fraglich.
Die Poweradd Pilot X7 mit 20.000 mAh Kapazität kaufen wir bei Amazon für knapp 20 Euro. Sie fiept beim Laden. Die Anleitung ist schlecht und enthält fragwürdige Klauseln.
Ebenfalls über Amazon kaufen wir die X-Dragon Powerbank mit 20.100 mAh für knapp 20 Euro. Sie ereicht nur 62 Prozent der angegebenen Kapazität, der Ladezustand war ungenau, die Powerbank schaltete bei 20 Prozent plötzlich ab. Auch intern ist die Verarbeitung optimierungswürdig, der Akku war verlötet.
Mit knapp 30 Euro war die Anker PowerCore teurer, hier wurde die Kapazität mit 20.100 mAh angegeben. Bemängelt wurde die fehlende Taschenlampen-Funktion. Gelobt wurden gute Strom- und Spannungswerte, aber das Laden und Entladen wurde als eher ineffizient beschrieben.

Zwei Powerbanks sind empfehlenswert, von den anderen sollte man eher die Finger lassen.

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