Gärtnern für Faule So wird der Garten altersgerecht

Ein großer Garten kann ganz schön viel Arbeit machen. Mit unseren Tricks wird die grüne Oase pflegeleicht und trotzdem hübsch.

Dauer

Lästiges Rasenmähen

Ab einer gewissen Fläche wird Rasenmähen zur zeitraubenden Pflicht. Erleichterung schaffen hier Rasenmähroboter. Für die Aufladestation muss genügend Platz da sein - anderthalb Meter auf jeder Seite, damit der Roboter gut einparken kann.

Der wichtigste Punkt für ein gutes Mähergebnis ist die Verlegung des Begrenzungskabels. Dort, wo sehr exakt gemäht werden soll, sollte man es per Hand verlegen. Für das Verlegen durch eine Fachfirma fallen bei unserem Beispielgarten 250 Euro plus 100 Euro Materialgebühr an.

Auch das Düngen spart man sich unter Umständen, da bei einem Mulchmäher das Schnittgut auf dem Rasen verbleibt, zersetzt wird und als Nährstoff dem ökologischen Kreislauf wieder zur Verfügung steht.

Ganz billig ist so ein Helfer im Garten allerdings nicht. In unserem Beispiel fielen dafür rund 1.600 Euro an. Die übrige Gartenumgestaltung kostete etwa 200 Euro.

Langweilige Wiese

Eine "Blumeninsel" hilft, eintönig wirkende Rasenflächen aufzulockern. Wer mehrjährige Stauden anpflanzt muss sich zudem nicht viel um sie kümmern, weil sie einfach jedes Jahr wiederkommen.

Auch ein Teich gliedert den Garten neu und schafft räumliche Struktur.

Hartnäckiges Unkraut

Überlebenskünstler wie Giersch, Quecke, Löwenzahl und Co. verbreiten sich oft schneller im Garten, als man mit dem Jäten hinterherkommt. Um für eine längere Zeit Ruhe zu haben, bietet es sich an, pflegeleichte Büsche und Stauden anzupflanzen - zum Beispiel Felsenbirne, Blutjohannisbeere und Haselnuss. Die verdrängen dann die unerwünschten Pflanzen.

Viele so genannte Unkräuter sind außerdem äußerst schmackhaft. Anstatt sie zu bekämpfen, kann man sie also auch aufessen - zum Beispiel mit unseren Rezepten:

Filmautorin: Jennifer Müller | Online: Sola Hülsewig

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