Bildschirm mit Handyporto-Nummer (Foto: SWR, Petra Thiele)

Digitale Briefmarke per SMS So funktioniert das Handyporto

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Wer keine Briefmarke zur Hand hat und schnell Post verschicken will, kann das Porto einfach per Handy, per SMS, kaufen. Allerdings ist das teurer als herkömmliche Briefmarken.

Für die virtuelle Briefmarke muss man eine SMS mit dem Inhalt „Brief“ oder „Karte“ – je nachdem, was man braucht – an die Nummer 22122 der Post senden. Daraufhin erhält man eine Antwort-SMS mit einem Zahlencode. Das sind die zwölf Ziffern, die man einfach mit Kugelschreiber dorthin schreibt, wo sonst eigentlich die Briefmarke klebt. Die drei Zahlenreihen schreibt man genauso wie auf dem Handydisplay untereinander. Möglich ist der Kauf einer virtuellen Briefmarke auch über die Post-App. Dort gibt es den Menü-Punkt Porto kaufen. In beiden Fällen werden die Kosten mit der Handyrechnung abgebucht.

Briefmarken selbst ausdrucken ist preiswerter

Das Handyporto ist teuer: 1,20 Euro kostet ein Standardbrief – statt 80 Cent, die Postkarte kostet 1 Euro statt 60 Cent. Dazu können noch Kosten für die Bestell-SMS kommen, je nach Handyvertrag. Wer die virtuelle Briefmarke über die Post-App bestellt, zahlt das Gleiche. Eine preiswertere Alternative zum Handyporto: Wer einen Drucker in der Nähe hat, kann sich Briefmarken online selbst ausdrucken, ohne Zusatzkosten. Das funktioniert über die Shop-Seite der Post unter der Rubrik Internetmarke.

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