Deutsches Wintergemüse So gesund sind Kohl, Rüben, Beeten und Co.

Deutsches Wintergemüse So gesund sind Kohl, Rüben, Beeten und Co.

Grünkohl (Foto: SWR, SWR -)
Grünkohl ist in Nord- und Westdeutschland schon lange Traditionsgericht. Aber auch im Süden wird er als leckere Vitamin- und Mineralstoffquelle immer beliebter. So enthalten 100 Gramm des Blattgemüses etwa 100 Milligramm Vitamin C - die Tagesdosis eines Erwachsenen. Dazu kommen viel Folsäure, die Vitamine A und E sowie etwa 4,5 Gramm Eiweiß. SWR -
Auch Wirsing ist, wie andere Kohlarten, kalorienarm und nährstoffreich. Er ist ein wichtiger Magnesiumspender und enthält viel Eiweiß. Übrigens: Wenn man von Kohl Blähungen bekommt, liegt das meist daran, dass die Darmflora noch nicht an die große Menge an Ballaststoffe gewöhnt ist. Wer öfter Kohl ist, hat weniger Probleme. Kümmel macht Kohl zudem leichter verdaulich. SWR -
Topinambur ist eine Sonnenblumenart und kann leicht im eigenen Garten angebaut werden. Die Knolle enthält viel Inulin - ein Ballaststoff - und ist deshalb eine Wohltat für den Dickdarm. Auch der hohe Eisengehalt macht das Gemüse sehr gesund. Foto: Colourbox.de -
Auch die Schwarzwurzel versorgt den Körper mit Eisen und ist daher wichtig für die Blutbildung. Beim Schälen der Wurzeln sollten Sie Gummihandschughe tragen, da der klebrige Saft des Wurzelfleisches die Hände verfärben kann. Nach dem Schälen schützt dpa/picture alliance -
Kresse war schon in der Antike als Heilpflanze bekannt. So soll sie beispielsweise bei Magen-Darm-Beschwerden und Menstruationsschmerzen helfen. Sie enthält viel Eisen, Calcium, Vitamin A und Vitamin C und kann auch im Winter leicht im Töpfchen auf der Fensterbank gezogen werden. Auch bei den entzündungshemmenden Glucosinolaten liegt Kresse - wie Kohl - weit vorne. Das macht sie vor allem im Winter, wenn wir häufiger krank werden, besonders wertvoll. Foto: Colourbox.de -
Rote Beete: Die Knolle mit der tollen Farbe ist reicht an Vitaminen und Mineralien und enthält Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan. Sie schmeckt sowohl gekocht, als auch roh - zum Beispiel fein gehobelt im Salat. Übrigens: SWR -
Pastinaken haben einen feinen Geschmack, der an Sellerie erinnert - ähnlich wie Petersilienwurzeln. Sie schmecken roh im Salat aber auch gekocht als Püree oder Suppe oder als Ofengemüse. Das weiße Wurzelgemüse enthält Folsäure und Vitamin E, sowie mehr Kalium und Vitamin C als Karotten. dpa/picture alliance -
Viele kennen Sellerie nur Als Suppenzutat - er macht sich aber auch als Rohkost, gebraten, als Püree oder Puffer hervorragend. In der Naturheilkunde gilt Sellerie schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze, die gegen Rheuma und Bluthochdruck helfen soll. Der hohe Anteil an antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen macht das Gemüse besonders gesund. Foto: Colourbox.de -
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