Inhaltsstoffe in Lebensmitteln und Kosmetika Kurz gescannt, schnell geholfen

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Apps wie Codecheck oder ToxFox geben Verbrauchern Auskunft darüber, was in Produkten steckt. Barcode scannen und schon ist klar, ob Mikroplastik, Palmöl oder Allergene drin sind.

Apps wie Codecheck, ToxFox oder Giftfrei einkaufen können Verbrauchen helfen, Informationen über die Inhaltsstoffe von Kosmetika und verpackten Lebensmitteln zu geben. Dazu muss der Anwender mit dem Smartphone einfach nur den Barcode scannen und schon zeigt die App an, ob Allergene, Mikroplastik oder andere bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

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Auch für Menschen, die laktoseintolerant sind oder Palmöl meiden möchten, wissen so sehr schnell, was in Zahnpasta, Duschgel oder Müsliriegeln verarbeitet ist. Viele Stoffe müssen auf Verpackungen deklariert werden, doch Verbraucher können chemische Formeln nicht immer einordnen.

ToxFox und Codecheck funktionieren ähnlich

Beispielsweise spürt ToxFox unter anderem gefährliche Chemikalien in Kosmetika und Spielzeug auf. Nach dem Scannen des Barcodes bekommen die Hersteller eine E-Mail mit der Anfrage was drinsteckt, und haben 45 Tage Zeit zu antworten. Produkte, in denen schädliche Inhalte entdeckt wurden, wandern in die zugängliche Datenbank und sind für App-User sofort abrufbar. Als Nutzer der App wird man zum Giftjäger und je mehr mitmachen, desto mehr Produkte werden untersucht. Ähnlich funktioniert Code Check.

Nach dem Scan eines Produkts bekommt der Anwender sekundenschnell Ergebnisse mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Einschätzungen von Experten von BUND, WWF oder Greenpeace. Bei Codecheck kann der User bestimmen, wonach er sucht oder worauf er verzichten will. Beispielsweise können Verbraucher nach „glutenfrei“, „laktosefrei“ oder „frei von Mikroplastik“ suchen.

Apps zeigen auch Ersatzprodukte auf

Auch ungewünschte Stoffe wie hormonell wirksame Substanzen in Duschgel, Aluminium im Deo oder Nanopartikel in Waschmittel können mit der App Codecheck aufgespürt werden. Die Inhaltsstoffe werden dem User ohne Fachchinesisch nach dem Ampel Prinzip angezeigt: rot für schlecht – grün für gut. Ein weiterer Klick und der Anwender bekommt Informationen zu den Inhaltstoffen. Die Apps helfen Verbrauchern auch dabei, Ersatzprodukte zu finden.

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