Betrügerische Gewinnspiele Bei Gewinn, Abzocke!

Der Enkeltrick-Betrug ist vielen bekannt. Doch Betrüger zocken ihre Opfer häufig auch mit vermeintlichen Gewinnspielen ab. Wie Sie sich schützen können.

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Die Polizei gibt zahlreiche Tipps, wie Sie sich vor Betrügern schützen können.

1. Schutz vor Betrug am Telefon

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Die Polizei hat eine Broschüre mit Sicherheitstipps für Senioren zusammengestellt.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Weitere Informationen zur Enkeltrick-Betrugsmasche finden Sie hier.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Die Polizei wird sie niemals unter der Nummer 110 anrufen, auch nicht gepaart mit der entsprechenden Ortsvorwahl.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

2. Schutz vor Betrug an der Haustür

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.
  • Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
  • Wechseln Sie niemals Geld an der Haustür. Sie könnten - beispielsweise durch Falschgeld - betrogen werden.
  • Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie „Geldwechsler“ oder „Falschgeld-Prüfer“ ins Haus.
  • Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.
  • Betrüger sind gerissen: Sie geben sich als Pflegedienst, Schmuckverkäufer oder Amtspersonen aus. Seien sie kritisch und lassen Sie niemanden ins Haus, den sie nicht kennen oder bestellt haben.
  • Vorsicht vor dem Zetteltrick: Jemand klingelt bei Ihnen und fragt nach einem Zettel, um dem Nachbarn eine Nachricht zu hinterlassen. Lassen Sie solche Personen nicht in Ihre Wohnung und schließen Sie die Tür, während Sie Zettel und Stift holen. Es könnte sich um Diebe handeln!
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