Plagegeister unterwegs Welches Mückenmittel hilft am besten?

In manchen Gebieten des Südwestens haben sich Stechmücken rasant verbreitet. Doch welches Mittel hilft am besten? Marktcheck testet Anti Brumm, Autan, S-quito free und Zedan.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
20:15 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

Marktcheck checkt die vier Mückenmittel Antibrumm, Autan, S-quito free, Zedan. Dabei unterscheiden sich die Präparate im Preis und in der Zusammensetzung des Wirkstoffes.

Preis und Wirkstoff der Mückenmittel

Mückenmittel unter der Lupe
Preis/ 100 ml in EuroWirkstoffAnwendung und GeruchWirksamkeit
Anti Brumm forte14DEETmittelmittel
Autan-Protection Plus4,25Icaridingutgut
S-quito free1,95Icaridinmittelmittel
Zedan13,89para-Mentahn und Geraniolschlechtschlecht

Icaridin sei DEET vorzuziehen, sagt Dr. Martin Hartmann, Dermatologe am Uni-Hautklinikum Heidelberg: „Es ist weniger hautreizend, die Schleimhäute können gereizt werden, bei Kindern ist es etwas besser, weil die Kinderhaut auch empfindlicher ist, da kann man es bedenkenlos auftragen. Wenn in der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Präparat verwendet werden soll, denn explizit zugelassen ist keines, dann ist Icaridin DEET vorzuziehen.“

Zedan wirbt damit, dass der Wirkstoff ihres Mittels pflanzenbasiert sei. Doch auch diese Wirkstoffe würden synthetisch hergestellt werden, sagt Dr. Hartmann, sie „sind hautverträglicher, aber sie können im selben Maße Allergien auslösen und insofern ist kein Vorteil gegenüber DEET oder Icaridin zu sehen.“

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Wir konfrontieren die Hersteller mit der Wirksamkeit ihrer Mückenmittel. Sie teilen uns mit:

„Wir haben uns für Icaridin entschieden, da der Wirkstoff nicht nur eine sehr gute mückenabweisende Wirkung aufweist, sondern gleichzeitig sehr hautverträglich ist. Zudem wurde in zahlreichen Studien die Wirksamkeit des Insektenschutzsprays von S-quito free von bis zu 12 Stunden im Feldversuch bestätigt“, sagt dm.

Auch bei Antibrumm verweisen die Hersteller auf standardisierte Tests und erklären zudem, dass auch durch Schweiß und andere Umstände die Wirkung beeinträchtigt werden könne.

Bei Zedan antworten die Hersteller: „Auch, wenn wir hier in Deutschland sind, so entsprechen die Testbedingungen, wie sie sich in Karlsruhe zeigen, zurzeit eher denen in den Tropen. (…) Klar ist indes, dass man für extreme Situationen (…) auch einen extremeren Schutz benötigt (…).“

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