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„Erdbebenwetter“ spielt in Los Angeles, in Wohnvierteln, die wir nicht aus den Hollywood-Filmen kennen, sondern in Wohnvierteln, durch die hungrige Kojoten durch die Vorgärten streifen, in denen vor Schießereien gewarnt wird und die Hitze brütet. Lou lebt dort und ihr Leben scheint in einer Endlosschleife hängen geblieben zu sein.

Bei einer Filmpremiere trifft sie einen alten Freund, der zwischenzeitlich ein erfolgreicher Regisseur geworden ist. Die Begegnung mit ihm verändert Lous Leben: er nimmt sie mit nach Santa Monica und führt sie in die Welt der Hexer ein…

Zur Autorin:

Zusammen mit der Schriftstellerin Antje Rávic Strubel schrieb Zaia Alexander das Hörspiel „Das Haus von Fernanda Mendoza“, das vom SWR produziert und 2011 ausgestrahlt wurde. Die szenische Lesung wurde am Hans-Otto-Theater in Potsdam 2015 uraufgeführt.

Der Schriftsteller Michael Wildenhain hat Philosophie und Informatik studiert. Seine Liebe zur Mathematik hat er in seinem neuen Buch verarbeitet, in dem er versucht, „die Schönheit der Mathematik und die schöne Literatur miteinander ins Benehmen zu setzen.“

Fast ein Kriminalroman

„Die Erfindung der Null“ ist ein raffiniert konstruierter, spannungsreicher Roman über Aufstieg und Fall eines Mathematik-Genies, der in Stuttgart spielt. Susanne, die Urlaubsbegleitung von Martin Gödeler, Doktor der Mathematik, verschwindet.

Ein junger, ehrgeiziger Staatsanwalt versucht, Gödeler beim Verhör des Mordes zu überführen. Der verdächtigte Mathematiker ist sehr auskunftsfreudig und erzählt ihm sein Leben. Die Untersuchungshaft wird aufgehoben, Gödeler verschwindet spurlos – übrig bleibt das Protokoll eines Lebens zwischen Genialität und Verwahrlosung.

„Die Erfindung der Null“ von Michael Wildenhain ist eine literarische Rechnung, die aufgeht!“

Denis Scheck in der Sendung „lesenswert“

Zum Autor:

Michael Wildenhain wurde 1958 in Berlin geboren. In den 80er Jahren war er in der Hausbesetzerszene aktiv und verarbeitete den Stoff in seinen ersten literarischen Veröffentlichungen. Er schrieb Theaterstücke, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, und erhielt Stipendien in Rom und London. Seit 1987 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller. Sein letzter Roman, „Das Singen der Sirenen“, war 2017 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

2018 lebte er als Stipendiat im Stuttgarter Schriftstellerhaus, um für „Die Erfindung der Null“ zu recherchieren. Die Handlung in seinem neuen Roman spielt größtenteils in Stuttgart, das Schriftstellerhaus ist darin jedoch ein Institut für Nachhilfeunterricht.

Frankfurter Buchmesse 2020 Literatur im Römer: Michael Wildenhain im Gespräch

Ein Kriminalroman über die Schönheit der höheren Mathematik. Was für viele erst einmal unvereinbar klingen mag, fügt der Autor Michael Wildenhain wie selbstverständlich zusammen. Insa Wilke hat mit ihm über sein komplexes und spannendes Buch „Die Erfindung der Null“ gesprochen.  mehr...

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