lesenswert mit Denis Scheck

Gespräche mit Juli Zeh und Kat Menschik

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Die Reise geht in Richtung Osten, auf’s Land: knapp 20 Kilometer vor der polnischen Grenze lebt und zeichnet Kat Menschik ihre einzigartigen Bilder, die die Welt bunter und froher machen. Mit Sorgfalt bearbeitet sie außerdem ihren 4000 Quadratmeter großen Garten. Denis Scheck hat die bekannte Illustratorin besucht.

Ein Besuch bei der Buch-Illustratorin Kat Menschik

Ihr neues Weltverschönerungswerk „Durch den Wilden Kaukasus“ entstand nach einer unvergesslichen und sehr beeindruckenden Urlaubsreise durch Georgien 2018. Auch heute noch erzählt Kat Menschik mit großer Begeisterung von der Reise durch das damalige Gastland der Frankfurter Buchmesse.

Für Kat Menschik stand fest: Diese Eindrücke müssen in einem Buch festgehalten werden! Der zehnte Band ihrer eigenen Buchreihe enthält Geschichten aus dem Norden Georgiens, aus Swanetien, wo die Berge bis zu 5000 Meter hoch und die Dörfer bis zu 1000 Jahre alt sind.

Kat Menschik hat den Charakter und die einzigartige Flora dieser Bergwelt in regelrecht flirrenden Zeichnungen grandios eingefangen.

Menschiks Vorliebe für klare Linien und ihren riesigen Garten spiegeln sich auch in ihrem Buch „Der goldene Grubber“ wider. Es ist nur eines ihrer zahlreichen Bücher, die Kultstatus haben: Seit 2016 erscheint im Galiani Berlin Verlag ihre eigene Buchreihe, „Illustrierte Lieblingsbücher“. Darin illustriert sie Texte von Franz Kafka, Edgar Allan Poe, Haruki Murakami, Volker Kutscher u.a. Außerdem prägt Kat Menschik das optische Erscheinungsbild des Feuilletons der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

SCHECKS ANTI-KANON: Stefan Georges Gedichtsammlung "Das neue Reich"

Denis Scheck hat sich vorgenommen, die in seinen Augen schlechtesten Bücher der Weltgeschichte zu lesen und einen persönlichen Anti-Kanon aufzustellen. Weshalb Stefan Georges Gedichtband „Das neue Reich“ dazu gehört, begründet er in der Sendung.

DAS REITGESPRÄCH

Reiten und Streiten mit Juli Zeh und Denis Scheck über das Buch von Jens Jessen „Der Deutsche – Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten“
Bei ihrem Ritt durch die brandenburgische Natur sprechen Juli Zeh und Denis über den Essay „Der Deutsche“, den der Journalist und Publizist Jens Jessen veröffentlicht hat. Beide sind einhellig begeistert von dem nur 120 Seiten umfassenden Buch – nur in puncto Humor der Deutschen stimmen sie nicht mit dem Autor überein.

„Jens Jessen schafft es, ohne ins Lächerliche zu kippen, komplizierte, seriöse Fragen in satirischem, leichten und sehr angenehm zu lesenden Tonfall zu schreiben.“

Jens Jessen wurde 1955 in Berlin geboren und studierte in Berlin und München Germanistik und Kunstgeschichte. Er war Redakteur und Berliner Korrespondent bei der FAZ sowie Leiter des Feuilleton-Ressorts bei ZEIT, für die er auch heute noch als Redakteur tätig ist. Nach seinem Essay über den Adel als Überbleibsel der Vormoderne schreibt er nun in „Der Deutsche“ über dessen Befindlichkeiten und Befangenheiten.

„Der Deutsche trägt den Pelz gern nach innen.“

Faustischer Mensch, unverbesserlicher Romantiker, humorloser Grobian, ewiger Nazi: So wird er von anderen Nationen wahrgenommen, „der Deutsche“. Aber warum? Und weshalb kleidet er sich so schlecht und spielt sich immerzu als Lehrmeister auf? Wie lebt er unter seinesgleichen, die Unterschiede mit Argwohn betrachten und sich dem Ideal der Gleichheit verschrieben haben? Juli Zeh und Denis Scheck stellen sich den Fragen im Buch und finden Antworten.

Büchersendung lesenswert mit Denis Scheck

In der Büchersendung „lesenswert“ im SWR Fernsehen stellt Denis Scheck Autoren und ihre Bücher im Gespräch vor.  mehr...

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