Wir wollen keinen Riesenbetrieb

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Sabrina Huber kennt alle ihre Kühe beim Namen. Seit 2018 bewirtschaftet die studierte Psychologin mit ihrem Mann einen Bio-Heumilchbetrieb in Isny im Allgäu.

Sabrina Huber kommt nicht aus der Landwirtschaft. Sie ist in Sonthofen aufgewachsen und hat in Innsbruck Psychologie studiert. Aber sie träumte schon immer von einem eigenen Bauernhof. Diesen Traum hat sich die junge Mutter von bald 4 Kindern mit ihrem Mann Manuel 2018 erfüllt. Nach langer Suche wurde das Paar auf einer Online-Plattform fündig und konnte einen Hof mitsamt Tierbestand bei Isny im Allgäu übernehmen. Innerhalb von zwei Jahren haben sie den Betrieb auf biologische Landwirtschaft umgestellt.

Ein Ort der Begegnung

Da die früheren Besitzer weiter im Hofgebäude wohnen, bauen die Hubers ein Vollholzhaus für sich und ihre drei Jungs. Ferienwohnung und Hofladen sind auch mit eingeplant. Hilfe beim Hausbau bekommen die Beiden häufig von Manuels Bruder Basti, der den elterlichen Hof der Brüder übernommen hat. Nachbarn und Freunde kommen gerne vorbei und packen auch mit an. Das ist ganz im Sinn von Sabrina und Manuel. Der Hof soll ein Ort der Begegnung werden.

Viel Zeit für die Familie

Sabrina freut sich, dass sie ihre Kühe beim Namen kennt. Die Milch der 19 Milchkühe lassen Sabrina und Manuel in einer Bio-Heumilchsennerei zu Käse, Butter und Sahne verarbeiten. 10 Jung-Rinder stehen über den Sommer auf einer genossenschaftlichen Alpe, etwa 70 Kilometer entfernt. Sabrina und Manuel wollen einen kleinen Betrieb. So bleibt mehr Zeit für die Familie. An drei Tagen pro Woche arbeitet Sabrina noch halbtags in einer Rehaklinik als Psychologin. Und in der Freizeit geht es mit der ganzen Familie in die Berge.

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