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SENDETERMIN So, 20.5.2018 | 7:30 Uhr | SWR Fernsehen

Burg- und Schlossbesitzer im Südwesten Leben im eigenen Schloss

Leben auf der eigenen Burg, Leben im eigenen Schloss - ein Traum, den sich Adelige viele Jahrhunderte leisteten. Doch die guten alten Zeiten sind lange vorbei. Wie beleben und finanzieren die Besitzer heute ihre Luxusimmobilien?

Spagat zwischen Öffentlichkeit und privater Nutzung

Graf Felix Adelmann kann sich den Luxus von Burg Schaubeck bei Ludwigsburg mit seinem florierenden Weingut leisten. Baron Rasslers Weitenburg bei Tübingen ist zu großen Teilen ein Hotel und Hans-Günter Hoffmann von Guretzky-Cornitz nutzt seine Burg Dreis in der Eifel für Veranstaltungen. Doch nicht immer gelingt der Spagat zwischen Öffentlichkeit und privater Nutzung, so manche Familie hat ihr Schloss deshalb verkauft.

Graf Felix Adelmann von Burg Schaubeck

Graf Felix Adelmann von Burg Schaubeck

Traumschlösser an Rhein und Mosel

Schloss Lieser an der Mosel stand lange leer, bis vor sechs Jahren ein Unternehmer aus den Niederlanden das Traumschloss kaufte und in ein Luxushotel verwandelte. Aber es gibt auch Privatleute, die sich an die alten Gemäuer wagen. An der luxemburgischen Grenze hat der Dachdecker Francy Weyrich ein völlig marodes Schloss übernommen. Am Mittelrhein hat ein Nachkomme der einstigen Erbauer Burg Reichenstein zurück in den Familienbesitz gebracht. Die einstige Familienburg öffnet der Verleger aus dem Ruhrgebiet weiterhin der Öffentlichkeit - mit Museum, Restaurant und Hotel.

Schloss Hohenstadt

Schloss Hohenstadt

Besucher willkommen

In vielen Schlössern und Burgen ist Publikum heute willkommen. Denn die einzigartigen Kulturgüter hinter Schloss und Riegel halten - das können und wollen die meisten Schlossbesitzer nicht mehr.


Sendung vom

So, 20.5.2018 | 7:30 Uhr

SWR Fernsehen

Vitrine mit Erbstücken

Von der Last des Erbens

Ungeliebter Nachlass

Ein Schloss erben erscheint manchem wie ein Traum. Oder darf es auch komplette Wohnungseinrichtung sein? Doch für manchen Erben bedeutet dies eher Last denn Lust.