Astronaut auf dem Mond (Foto: SWR)

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Über die Pfalz zum Mond

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Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Dabei spielten Orte aus Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle - ohne sie wäre die Mondlandung nicht möglich gewesen.

"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit", sagte Neil Armstrong, Kommandant der Apollo 11, als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat. Dieser Sprung wäre sicher schwieriger gewesen, ohne die Hilfe aus der Pfalz.

Pfälzer waren an der Mondlandung tatkräftig beteiligt

Die ersten detaillierten Mondkarten des Forschers Philipp Fauth aus Bad Dürkheim wurden von der NASA genutzt, um den besten Landeplatz zu finden. Hilfe kam ebenfalls von dem Kuseler Elektroingenieur Hermann Ehrenspeck. Er entwickelte für die NASA die Antennen, die die Funksignale vom Mond empfingen. Funksignale, die auch über eine Station in Pirmasens ins Kontrollzentrum nach Houston gelangten.

Hermann Ehrenspeck mit seiner "Backfire-Antenne" (Foto: SWR)
Hermann Ehrenspeck

Spezialeinheit zur Rettung der Astronauten wartete in Ramstein

Auch die US-Airbase Ramstein spielte eine entscheidende Rolle. Hier wurde eine Spezialeinheit ausgebildet, die in der Lage war die Astronauten bei einem Unglück weltweit zu retten. 50 Jahre danach hat wieder ein Elektroingenieur aus dem Landkreis Kusel die alte "Ehrenspeck-Antenne" nachgebaut und gemeinsam mit Funkamateuren aus Zweibrücken ein Signal zum Mond geschickt. Das "Technik-Museum Speyer" würdigte das Jubiläum mit einem Symposium in Europas größter Weltraumausstellung "Apollo and Beyond".

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