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Der Legende nach hat der Teufel den Tisch aus Felsen gebaut. Heute ist die Felsformation eines der markantesten Wahrzeichen der Pfalz. Um ihn herum führt ein Wanderweg von knapp zehn Kilometern.

Es ist eines der markantesten Wahrzeichen der Pfalz: Der Teufelstisch bei Hinterweidenthal. Um ihn herum führt Premiumwanderweg. Die überschaubare Länge und ein Erlebnispark am Ziel machen ihn zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Familien.

Die Tour beginnt auf dem Parkplatz am Fuß des Teufelstisches in Hinterweidenthal – der ist allerdings kostenpflichtig. Wer sich die Parkgebühren sparen möchte, kann mit der Bahn anreisen. Vom Hinterweidenthaler Bahnhof aus sind es noch ca. 20 Minuten zu Fuß bis zum Startpunkt der Tour.

Die Route


Vom Parkplatz aus geht es nun erstmal bergauf. Vorbei an roten Buntsandsteinfelsen. Die sind typisch für diese Region. Zwischenzeitlich sieht und hört man die nahegelegene Bundesstraße recht deutlich, verliert sie aber rasch wieder und befindet sich dann mitten im Pfälzer Wald. Es geht am Salzbach entlang, mal über breite Wirtschaftswege, mal über schmale, verschlungene Pfade in Richtung Salzwoog. 

wandercheck-teufelstischtour-schild (Foto: SWR)
9,5 Kilometer lang ist die Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour. Ein Premiumwanderweg mit überschaubarer Länge für die ganze Familie.

Rund 300 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Die drei größeren Anstiege kommen relativ plötzlich und verlangen etwas Kondition. Die braucht man auch, weil es auf der ersten Hälfte der Strecke keine Sitzgelegenheiten gibt. Erst in Salzwoog finden sich Plätzchen zum Ausruhen, von da an aber regelmäßig.

Die zweite Hälfte der Wanderung bietet viel Abwechslung, etwa die malerisch plätschernde Schwammbornquelle oder der Aussichtspunkt 'Schöne Aussicht', mit Blick über den Pfälzer Wald.

schwammbornquelle-hinterweidenthaler-teufelstisch (Foto: SWR)
Während der zweiten Hälfte der Wanderung bekommt man viel Abwechslung geboten: Die malerisch plätschernde Schwammbornquelle gehört hier dazu.


Das Highlight nach etwa drei Stunden am Ende der Strecke: der Hinterweidenthaler Teufelstisch. Vierzehn Meter ist er hoch und um die 300 Tonnen schwer. Auf der Tischplatte hat eine Kiefer ihre Wurzeln geschlagen. Der außergewöhnliche Buntsandsteinfels ist das Wahrzeichen der ganzen Region, beliebtes Ausflugsziel und natürlich Fotomotiv. Der Sage nach hat der Teufel hier einst gespeist und seine Tafel, den Teufelstisch, anschließend nicht mehr weggeräumt. Und so steht er heute noch da. Eindrucksvoll, mitten im Wald. 

wandercheck-teufelstisch (Foto: SWR)
Der Hinterweidenthaler Teufelstisch ist vierzehn Meter hoch und 300 Tonnen schwer.

Wieder am Ausgangspunkt der Strecke angekommen, können sich Wandererinnen und Wanderer stärken. Der Landgasthof 'Am Teufelstisch' bietet gut-bürgerliche Pfälzer Spezialitäten. Die Kleinen vergnügen sich nebenan im Erlebnispark, etwa auf der Kinderseilbahn oder einer Riesenrutsche - die aufgrund in Corona-Zeiten leider gesperrt ist.

Unser Fazit: Die Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour bietet viele breite, gangbare Wege. Die sind gut ausgeschildert und so eignet sich die Strecke vor allem für Wanderanfänger. Höhepunkt bei dieser Tour ganz klar: der Teufelstisch, ein spektakuläres Finale.

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