Zum Bornfeld in Wölmersen

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Ein Film von Andreas Bernardi

Wölmersen ist eine kleine Gemeinde im Westerwald, rund vier Kilometer im Nordwesten von Altenkirchen gelegen, zu dessen Landkreis sie gehört.

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Etwa 370 Menschen leben in der Ortschaft, die sich an einen nordöstlich ansteigenden Hang anschmiegt. Folglich haben die meisten Bewohner einen freien Blick auf den Sonnenuntergang. Die Abgeschiedenheit beschert dem Ort eine angenehm ruhige Wohnlage, viele Kinder spielen im Freien.

Nicht nur im Neubaugebiet schätzen Zugezogene den ländlichen Luxus. Mehrere Ex-Kölner haben sich, der wohltuenden Entschleunigung wegen, in Wölmersen niedergelassen. Einer von ihnen hatte bereits als Teenager den Traum, mit spätestens 45 Jahren das Angestellten-Leben in der Stadt zu beenden.

Hierzuland Wölmersen Goldschmiede (Foto: SWR)
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Prägend für den Ort ist die 1974 vom Prediger Anton Schulte gegründete christliche Begegnungs- und Bildungsstätte "Neues Leben e.V.". Zum Missionswerk gehört ein riesiger Außenbereich, Camp West genannt, der aus der Luft betrachtet wie mehrere kleine Siedlungen anmutet.

Ein ehemaliger Theologiestudent, der vorhatte protestantischer Pfarrer zu werden, verliebte sich in Wölmersen, wechselte die Profession und widmet sich nunmehr seiner zweiten Leidenschaft, der Musik: Am Ende der Straße "Zum Bornfeld" hat er ein großes Tonstudio im Stil eine alter Lokhalle errichtet.

Hierzuland Wölmersen Karte (Foto: SWR)
Karte Wölmersen
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