Die Lindenstraße in Geiselberg

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Ein Film von Bernd Schwab

Geiselberg liegt rund zwanzig Kilometer südlich von Kaiserslautern. 760 Menschen leben in der pfälzischen Gemeinde auf einer Höhe von rund 400 Metern – im sogenannten Holzland.

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Die Ortsmitte wird geprägt durch die protestantische Kirche aus den 1950-er Jahren sowie dem ehemalige Schulgebäuden, das inzwischen auch als Gemeindehaus dient. Nicht weit davon entfernt verläuft die Lindenstraße – eine Straße, deren Name bis heute gewisse Assoziationen weckt.

Eine Mutter Beimer oder einen Dr. Dressler gibt es hier zwar nicht, gleichwohl findet man dort Menschen, die ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen haben. Etwa einen Arzt. Der hat mit seiner Familie einen ehemaligen Bauernhof zu einem echten Hingucker umgebaut.

Hierzuland Geiselberg Linde (Foto: SWR)
Die Namensgeberin der Straße wurde 1901 im März gepflanzt und im Mai schon wieder ausgetauscht. Beim Blühen merkte man, dass der Baum gar keine Linde war. Bild in Detailansicht öffnen
Die Vereinsmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins können sich im ehemaligen Feuerwehrhaus Gerätschaften ausleihen, vom Freischneider über die Motorsäge bis hin zum Aufsitzmäher. Bild in Detailansicht öffnen
Melanie Abel Berkmann und Patricia Keidel haben sich in der Lindenstraße kennengelernt. Aus Nachbarinnen sind Freundinnen geworden. Bild in Detailansicht öffnen

Ein paar Meter weiter findet sich noch ein Hingucker – das ehemalige Feuerwehrhaus. Das kleine Gebäude drohte zu verfallen. Doch dann wurden die Männer und Frauen vom Obst- und Gartenbauverein aktiv und sie retteten das Häuschen.

Hierzuland wollte auch wissen, wie die Lindenstraßen-Bewohner von Geiselberg zur einstigen Kultserie stehen und siehe da, manch einen verbindet durchaus etwas damit.

Hierzuland Geiselberg Karte (Foto: SWR)
Karte Geiselberg
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