Die Eichenstraße in Barl

STAND

Ein Film von Nadine Bühler

Barl liegt etwa 160 Meter über Zell, inmitten einer Moselschleife. Aufgrund der Höhenlage des Dorfs sagen die Menschen hier, sie leben "auf dem Barl".

Video herunterladen (30 MB | MP4)

Barl ist der jüngste Stadtteil von Zell. Erst in den 1960er Jahren plante die Stadt einen neuen Gewerbepark sowie ein Wohngebiet. In Barl ist das größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiet des Landkreises Cochem-Zell entstanden.

Barl - Matthias Franze (Foto: SWR)
Mathias Franze begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg. Der 21-Jährige pendelt täglich nach Trier. Dort macht er eine Ausbildung zum Bestatter. Bild in Detailansicht öffnen
Mathias Franz macht auch als Karnevalsprinz eine gute Figur. An seiner Seite die frisch ernannte Karnevalsprinzessin Franca Clemens. Bild in Detailansicht öffnen
Paul Bohlscheid leitet Stadtführungen als sogenanntes "Riwigmännchen". Der Sage nach war das ein Junge, der wegen Eifersucht einen Soldaten tötete und danach in der Mosel ertrank. Seitdem spukt sein Geist durch Zell. Bild in Detailansicht öffnen

Es gibt zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und ein Krankenhaus. Das erste Wohnhaus wird 1973 bezogen. Heute leben hier etwa 1.200 Menschen, das ist ein Viertel der Zeller Stadtbevölkerung.

In Barls Wohngebiet tragen die Straßen entweder Vogel- oder Baumnamen. In der Eichenstraße leben Ur-Zeller, die den schwierigen Schritt ins Neubaugebiet gewagt haben und junge Menschen, die hier aufgewachsen sind und nicht mehr weg wollen.

Barl - Karte (Foto: SWR)
STAND
AUTOR/IN