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Ein Film von Mike Roth

Die Taunusgemeinde liegt in einer Talsenke im so genannten "Blauen Ländchen" in der Nähe von Nastätten.

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170 Menschen leben in dem Dorf, das derzeit gleich zwei Jubiläen feiert. Vor gut 1.100 Jahren wurde es zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Aber vor erst 50 Jahren erhielt der Ort seinen heutigen Namen.

Denn bis 1971 hieß Hainau noch Pissighofen, ein Name, der auf römische Wurzeln hindeutet. Aufgrund des alten Ortsnamens zogen die Einwohner jedoch den Spott ihrer Nachbarn auf sich.

Hainau Fossiliensammler (Foto: SWR, Hainau Fossiliensammler)
Mirco Alberti sammelt seit seiner Kindheit Fossilien und präpariert sie. Hainau Fossiliensammler Bild in Detailansicht öffnen
Für die Ausstellung seiner mehr als 10.000 Fundstücke hat er die alte Scheune seiner Eltern ausgebaut. Hainau Fossiliensammlung Bild in Detailansicht öffnen
Für die artgerechte Haltung hat Laurenz Gansemer einen fahrbaren Hühnerstall gebaut. Das Federvieh hat so auf der grünen Wiese mehr Abwechslung. Hainau Mann beim Huehner fuettern Bild in Detailansicht öffnen

"St. Urin" oder "Pissoir" wurde das kleine Dörfchen auch in den umliegenden Ortschaften genannt, bis sich ein ehemaliger Lehrer für eine aufsehenerregende Umbenennung stark machte.

All das und noch vieles mehr lässt sich in der Hauptstraße von Hainau entdecken. Hinter den schlichten Fassaden der engen Straße verbergen sich echte Hainauer Originale.

Hainau Karte (Foto: SWR, Hainau Karte)
Hainau Karte Hainau Karte
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