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Ein Film von Elmar Babst

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Mermuth mit seinen 270 Einwohnern liegt ganz im Nordosten des Hunsrück – hoch über dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Der Kiefernweg hat mehrere Besonderheiten – die auffallendste: Bäume gibt es zwar zuhauf, doch es steht keine einzige Kiefer in der Straße.

Anfang der 70er Jahre hat der Gemeinderat beschlossen, alle Straßen von Mermuth nach Baumarten zu benennen – und das im Losverfahren. Der Kiefernweg ist zwar die Straße mit den ältesten Gebäuden im Dorf, doch es leben fast nur noch Zugezogene hier. Das spricht für die Straße, denn alle sind voll des Lobes über die Lebensqualität im Kiefernweg.

Den weitesten Weg hatte Neusa Cortez: die gebürtige Brasilianerin war Geschichtslehrerin in ihrer Heimat und hat aus ihren Beruf ein Hobby gemacht. Da sie sich auch sehr für die Deutsche Geschichte interessiert, hat sie schon mehrere Bücher geschrieben – alle in Portugiesisch veröffentlicht. Zurzeit entsteht ein sehr persönliches Buch über die Kriegskinder des zweiten Weltkriegs.

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