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Ein Film von Lutz Näkel

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Blick auf den Ort Mandern (Foto: SWR, SWR -)
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In letzter Zeit hat sich viel getan in Mandern, einem Hunsrückdorf in der Nähe von Hermeskeil. Ein aufwändiges Wasserbauprojekt soll in Zukunft verhindern, dass die Manderner Straßen überflutet werden. In der Vergangenheit war das immer mal wieder der Fall.

Zerfter Straße in Mandern (Foto: SWR, SWR -)
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Auch die Zerfer Straße war immer mit betroffen. Der Burkelsbach, der parallel zur Straße fließt, verwandelte sich in Windeseile in einen reißenden Sturzbach, der die Straße und die Keller vieler Häuser überflutete. Ein System aus Schutzwänden und Wasserauffang-Mulden soll den Bach in Zukunft unter Kontrolle halten. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch gleich die Zerfer Straße selbst saniert, die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen.

Die Besen von Robert Zengerle kommen auch bei seinen Urenkeln gut an (Foto: SWR, SWR -)
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Der Burkelsbach brachte in der Vergangenheit aber nicht nur Überschwemmungen, er war immer schon eine Energiequelle und ist es auch noch heute: Die Mühle der Gubernators steht am Rande des Dorfes. Gemahlen wird dort schon lange nicht mehr, aber Hartmut Gubernator betreibt mit dem Wasser zwei Turbinen, die den Strom für seine Schreinerei liefern. Seit den 1940er Jahren laufen die Generatoren schon. Die Gubernators fertigen neben „normalen“ Schreinereiprodukten seit Jahren schon Stiele für Handfeger und Bürsten, die dann von Behindertenwerkstätten in ganz Deutschland weiter verarbeitet werden.

Karte von Mandern (Foto: SWR, SWR -)
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