Acht (Foto: SWR, SWR -)

Die Hauptstraße in Acht

Ein Film von Lutz Näkel

Ganz in der Nähe der "Hohen Acht", des höchsten Bergs der Eifel, liegt das Dorf Acht in einer Talmulde. Die scheinbar geschützte Lage bewahrte das Dorf nicht vor einer Katastrophe.

Dauer

Am 10. Juni 2003 fegt ohne Vorwarnung ein Tornado durch das Dorf, reißt Dächer von den Häusern und bringt Scheunen zum Einsturz. Die Gemeinde Acht mit ihren gerade mal 70 Einwohnern gerät bundesweit in die Schlagzeilen. Heute ist von den Schäden nichts mehr zu bemerken. Nur wer genau hinsieht, bemerkt, dass die meisten Gebäude neue Dächer haben, auch in der Hauptstraße. Hier betreibt Werner Hilger, der Bürgermeister von Acht, den "Mühlenhof", ein Reiterzentrum mit Ställen und einer großen Reithalle.

Die Anlage hat der Straßenbaumeister nebenberuflich in Eigenleistung gebaut. "Jeden Stein hier hatte ich schon mal in den Händen", sagt er nicht ohne Stolz. Mit Steinen kennt sich auch Josef Retterath aus, schließlich hat er viele Jahre als Steinmetz gearbeitet. Am Ortseingang von Acht, da, wo die Hauptstraße beginnt, steht sein letztes Werk: Eine Stele aus Basalt, die das Ortswappen von Acht zeigt,: ein Hirschgeweih mit Kreuz. Das bezieht sich auf den Heiligen Hubertus, Namensgeber der Kapelle von Acht, die auch an der Hauptstraße steht.

Karte Acht (Foto: SWR, SWR -)
Karte Acht SWR -
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