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Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren - die Vielfalt einheimischer Beeren ist immens. Dabei sind die Früchtchen nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund! Doch es gibt manches zu beachten, um sie perfekt zu genießen.

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Daran erkennt man gute Beeren

Beerenobst reift nicht nach. Eine Ausnahme ist die Stachelbeere. Wer Himbeeren und Co. in bestem Aroma genießen möchte, sollte beim Einkauf und Selberpflücken auf reife Beeren achten. Ernten Sie Beeren am besten am Morgen. Da haben die Beeren ihr volles Aroma.

  • Die Brombeere hat einen satten Glanz und gibt auf Druck leicht nach. Dann ist sie perfekt. Wer selber pflückt, muss wissen: Brombeeren sollten noch zwei bis drei, besser vier Tage am Strauch hängen, nachdem sie sich dunkel gefärbt haben. Erst dann stehen sie in vollem Saft.
  • Bei der Johannisbeere sind auch die Stiele Gradmesser für die Reife und Frische: Grün und elastisch sollten sie sein.
  • Die reife Himbeere gleitet ganz leicht vom Zapfen. Und dann am besten: Gleich rein in den Mund!
  • Ein dunkler Stielansatz zeigt dem hungrigen Pflücker: Jetzt ist die Heidelbeere reif und kann einfach vom Stiel abgedreht werden.
  • Stachelbeeren können auch in halbreifem Zustand geerntet werden. Sie reifen nach. Bei den meisten Sorten gilt: Umso weicher Schale und Fruchtfleisch, umso reifer. Während der Reife entwickelt die Stachelbeere ihre charakteristische Farbe – je nach Sorte rot, grün oder gelb.

Vor- und Nachteile: Beeren - besser tiefgekühlt oder frisch?

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Darum ist Beerenobst so gesund

  • Pflanzenfarbstoffe: Beeren locken mit intensiven Farben. Strahlend-blaue Heidelbeeren, violette Brombeeren, knallrote Himbeeren: All diese Pflanzenfarbstoffe schützen unseren Körper. Sie unterstützen beispielsweise unser Immunsystem oder bekämpfen Entzündungsprozesse, die in unserem Körper immer wieder ablaufen.
  • Ballaststoffe: Beeren haben viele Ballaststoffe und die sind unverzichtbar für unser Wohlbefinden. Denn Ballaststoffe unterstützen beispielsweise die Darmtätigkeit. Gut für uns, denn der Darm ist unser wichtigstes Immunorgan.

Das muss ich bei Lagerung und Verarbeitung beachten

1. Lagerung

Beerenobst ist im Kühlschrank (Gemüsefach) gut aufgehoben. Ein bis zwei Tage kann das empfindliche Obst hier gut lagern.Aber bitte ungewaschen und nicht abgedeckt, sonst herrscht Schimmel-Gefahr! Erdbeeren sollte man immer mit Kelchblättern, Johannisbeeren am Stiel oder als Traube lagern. Regionale Früchte sind in der Regel unbehandelt. Sie verderben daher meist schneller als Importware.

2. Waschen

Waschen Sie Beeren, vor allem Sensibelchen wie Himbeeren oder Brombeeren, nicht unter fließend Wasser. Ein Wasserbad im Sieb ist den Beeren gerade gut genug.

Ein Trick: Länger haltbar gemacht werden können Beeren durch Essigwasser. Waschen Sie Ihre Beeren kurz in Essigwasser. Das tötet Bakterien auf der Beerenoberfläche ab. Anschließend mit klarem Wasser spülen und vorsichtig trocken tupfen.

Fazit

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