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Der Name ist Programm: Wer auf dem Römerpfad zwischen Butzweiler und Kordel unterwegs ist, trifft immer wieder auf Spuren der Römer. Die Strecke wurde von unseren Zuschauern zum schönsten Wanderweg im ganzen Land gewählt. Wir haben vier wanderbegeisterte Rheinland-Pfälzer losgeschickt, um ihn zu testen.

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Die Strecke

Der Römerpfad ist ein Rundweg zwischen Butzweiler und Kordel in der Eifel, etwa 20 Autominuten von Trier entfernt. Der Premiumwanderweg ist etwas mehr als neun Kilometer lang. Das Deutsche Wanderinstitut hat ihn mit 69 Erlebnispunkten bewertet. Geübte Wanderer schaffen die als mittelschwer klassifizierte Strecke in etwa dreieinhalb Stunden. Für die Strecke ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Der Weg ist mit einer römischen Münze markiert, die Orientierung funktioniert problemlos. Übrigens: Auf rund der Hälfte der Strecke entspricht der Römerpfad den Wegen des Eifelsteigs.

Auf dem Römerpfad

Die Markierung des Weges ist eine römische Münze. (Foto: SWR, SWR -)
Die Markierung des Weges ist eine römische Münze. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Ein Teil des Römerpfads führt über den Eifelsteig. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Der Rundweg führt durch Wälder und Felder. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Der Blick auf Burg Ramstein. SWR - Bild in Detailansicht öffnen

Viel zu entdecken

Wer über den Römerpfad wandert, lernt abwechslungsreiche Landschaften kennen. Die Strecke startet im engen Butzerbachtal. Dort schlängelt sich der Butzerbach über Felsen und kleine Wasserfälle Richtung Kyll. Die Wanderer überqueren den Bach immer wieder über kleine Stege – und sogar über eine etwa 30 Meter lange Hängebrücke. Nach dem steilsten Anstieg des Rundwegs öffnet sich der Pfad über Felder und Wiesen. Dabei sind tolle Weitblicke auf Butzweiler und ins Kylltal möglich. Auf weichen Waldböden geht der Römerpfad weiter. Kurze, steile Anstiege führen zur Genoveva- und zur Klausenhöhle aus Buntsandstein. Dort haben früher Eremiten in völliger Abgeschiedenheit vom Rest der Welt gelebt.

Highlights

Den Namen Römerpfad verdient sich die Strecke durch antike Überbleibsel entlang des Weges – wie zum Beispiel ein römisches Kupferbergwerk und eine römische Langmauer, mit der die Römer Ackerland eingezäunt haben. Vorbei geht es auch an riesigen Buntsandsteinfelsen, typisch für die Region. Ein weiterer Höhepunkt ist die Burg Ramstein, an deren Fuß sich ein Restaurant befindet. Den dazugehörenden Biergarten kann man nicht verfehlen: Der Römerpfad führt mitten hindurch!

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