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Wie aus Seide scheinen ihre Blüten zu sein - mal zweifarbig, einfarbig, ungefüllt oder gefüllt. Als kleine Wildform oder Handteller groß gezüchtet: Für ein paar Wochen begeistern die Stauden- und Baumpfingstrosen die Blumenliebhaber.

Welche Sorten gibt es?

Stauden-Pfingstrosen werden bis zu einem halben Meter hoch und ziehen sich im Herbst in den Boden zurück. Strauchpfingstrosen- auch Paeonien genannt können an die acht Meter hoch und bis zu 500 Jahre alt werden. Eine Blume, die man über viele Generationen weitergeben kann. Beeindruckend sind die leuchtenden Farben.

Die Sorte "Helene Martin" hat mit 30 Zentimetern die größten Blüten. "High noon" blüht sogar zweimal im Jahr. Und "Claire de lune" hat Besuch von einem typischen Pfingstroseninsekt - dem Rosenkäfer.

Viele Pfingstrosenliebhaber sind jedes Jahr auf der Suche nach neuen Sorten. Leider hält jede Blüte nur ein paar Tage.

Wie pflegt man die Pfingstrose am besten?

Eigentlich ist sie pflegeleicht. Sie muss nicht geschnitten werden. Im Sommer hält sie Trockenheit aus und im Winter bis zu minus 30 Grad Kälte. Die Pfingstrose braucht Sonne, mindestens vier Stunden am Tag, der Pflanzplatz ist am besten solitär, dann kommen die Pflanzen am besten zur Geltung.

Die Pfingstrose mag alle Böden, nur keinen Moorboden. Eine passende Erdmischung von 20 Prozent Rheinsand, 20 Prozent Kompost, 60 Prozent Muttererde und einem Langzeitdünger hält ungefähr ein Jahr.

Pflanztiefe: etwa 12 bis 15 Zentimeter. In diesem Bereich bildet die Pfingstrose Wurzeln aus. Gießen und düngen sollte man nur in den ersten Wochen nach dem Pflanzen. Pfingstrosen mögen es nämlich lieber trocken, weil sie das Wasser in ihren Wurzeln speichern.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Kommt bei einer voll gefüllten Pfingstrose Wasser in die Blüte, verfault diese. Es mag also besser sein, halbgefüllt, einfach oder locker gefüllt blühende Pfingstrosen zu erwerben. Die großen Baum-Pfingstrosen sollte man besser im Herbst pflanzen. Kleine Stauden-Pfingstrosen gibt es meistens als Topfware, die können im Frühling in die Erde gesetzt werden.

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