Alte und neue Züchtungen

Beliebte Birnensorten, die jeder kennen sollte

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Die seltene Schafstaller Birne von der Mosel, die rote Rousselet de Reims, die robuste Concord: Hans-Jürgen Franzen aus Bremm an der Mosel hat rund 900 verschiedene Birnensorten in seinem Garten.

Gellerts Butterbirne: Kegelförmige Herbstsorte mit leicht derber Schale. Benannt nach dem Dichter Christian Fürchtegott Gellert. Die Sorte stammt aus Frankreich, wo sie wohl im 19. Jahrhundert enstanden ist.  (Foto: SWR)
Gellerts Butterbirne: Kegelförmige Herbstsorte mit leicht derber Schale. Benannt nach dem Dichter Christian Fürchtegott Gellert. Die Sorte stammt aus Frankreich, wo sie wohl im 19. Jahrhundert enstanden ist.
Rousselet de Reims: Die kleine kegelförmige Birne schmeckt nach Marzipan. Sie wurde in Frankreich bereits im 17. Jahrhundert beschrieben. In der Vergangenheit wegen ihres süßen Fruchtfleisches auch "Zuckerbirne" genannt.
Williams Christ: Die glockenförmige Birne gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten - nicht nur, weil aus ihr der gleichnamige Obstbrand produziert wird. Benannt nach der englischen Baumschule Williams, durch die die Sorte Verbreitung fand.
Concord: Die grün-gelbe Sorte findet sich oft im Handel. Entstanden ist sie in den 1970er Jahren in England. Sie ähnelt der bekannten Conference- Birne und relativ robust, das heißt: wenig anfällig für Schorf.
Abate fetel oder Abatebirne: Die größere, feste Sorte in länglicher Form ist sehr bekannt und oft im Handel zu finden. Sie ist benannt nach dem französischen Abt Fétél und wird im September geerntet.
Schafstaller Birne: Seltene Sorte, die nur an der Mosel wächst. Adstringierender (von lat.: "zusammenziehend") Geschmack.
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SWR Fernsehen